Zum Hauptinhalt springen

Marktabfrage zu künftigen Strom- und Wasserstoffbedarfen

06.02.2026

Die Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) und Fernleitungsnetzbetreiber (FNB) führen aktuell wieder eine gemeinsame Marktabfrage zu künftigen Strom- und Wasserstoffbedarfen durch. Die Abfrage dient der Vorbereitung der Szenariorahmen für die Netzentwicklungspläne Strom sowie Gas und Wasserstoff 2027 und läuft bis zum 13. März. Sie ist damit eine wichtige Grundlage der Netzentwicklungsplanung und entscheidend für den bedarfsgerechten Ausbau der Energieinfrastrukturen in und nach Nordrhein-Westfalen. 

Die Abfrage ist insbesondere relevant für:

  • geplante Power-to-Gas-Anlagen (> 10 MWel,)
  • Wasserstoffkraftwerke sowie Wasserstoffverbraucher und -speicher: Mögliche Wasserstoffkunden, die nicht am Fernleitungsnetz hängen, sollten ihren Bedarf über den jeweiligen Verteilnetzbetreiber melden lassen. Diese sind ebenfalls aufgefordert eine Meldung der Langfristprognose 2.0 gemäß § 16 KoV (Kooperationsvereinbarung Gas) abzugeben.
  • Großbatteriespeicher, Rechenzentren, Power-to-Heat Anlagen und geplante Lasterhöhungen von Industriestandorten (jeweils ab einer Anschlussleistung von 10 MWel)

Für die Datenerfassung gibt es je nach Art des Vorhabens verschiedene Meldeportale. Die Übersicht finden Sie online. Unternehmen sind eingeladen, ihre Bedarfe und Projekte noch bis zum 13. März 2026 über die Abfrageplattform zu melden.

Die Abfrage ist für Unternehmen unverbindlich. Es entstehen laut ÜNBs und FNBs  keine Kosten oder Abnahme- oder Investitionsverpflichtungen. Die gemeldeten Daten sollten aber  möglichst konsistent und realtitätsnah sein.

Informationsveranstaltungen zur Marktabfrage

  • Webinar zur Marktabfrage über Infrastrukturbedarfe für Strom und Wasserstoff der ÜNBs und FNBs am 12. Februar von 10 bis 12 Uhr
    Zur Anmeldung
  • Webinar zur Marktabfrage mit Amprion, Thyssengas und NRW.Energy4Climate am 19. Februar von 10 bis 11 Uhr
    Zur Anmeldung

Ansprechpartner zum Thema

Kontakt

Webcode: N253