Wir setzen uns für eine stärkere Beteiligung von Unternehmen bei der Positionierung zu politischen Themen im Bereich Energie und Umwelt ein. Mit Hilfe des Beteiligungsportals können Sie als unser Mitglied Ihre unternehmerischen Interessen und Kenntnisse an uns weiterleiten. Ihre Beteiligung ermöglicht es uns, das Gesamtinteresse der Wirtschaft vor Ort möglichst umfassend zu ermitteln und dabei Einzelinteressen abwägend und ausgleichend zu berücksichtigen.
Als Trägerin öffentlicher Belange werden wir regelmäßig aufgefordert, sich gegenüber Behörden und Organisationen zu Gesetzesvorhaben oder Richtlinienvorschlägen zu äußern. Zur Optimierung unserer Stellungnahmen und Positionen und um einzelne Argumente auf möglichst breiter Basis abzuwägen, brauchen wir konstruktive Anregungen und Argumente von unseren Mitgliedern.
Über das Beteiligungsportal „Energie und Umwelt“ informiere n wir Sie über die aktuelle Vorhaben, zu denen wir Sie um Ihre Meinung bitten. Wenn Sie sich in unseren Newsletter eintragen, werden Sie automatisch benachrichtigt, wenn eine neue Beteiligung möglich ist. Zu den aktuellen Beteiligungsmöglichkeiten haben wir für Sie die wichtigsten Punkte zusammengefasst und eine kurze Online-Umfrage erstellt. So können Sie sich schnell orientieren und uns Ihre Meinung mitteilen. Auch eine Übersicht über Beteiligungsverfahren in der Vergangenheit finden Sie in dem Beteiligungsportal.
Bitte beachten Sie, dass wir Ihre Belange nur dann in unsere Stellungnahme aufnehmen können, soweit sie mit den von uns zu vertretenden gesamtwirtschaftlichen Belangen vereinbar sind. Die gesamtwirtschaftlichen Belange sind von unserer Vollversammlung verabschiedet und in Positionen veröffentlicht.
Fehlt Ihnen eine Information oder haben Sie – über die laufenden Verfahren hinaus – Anregungen und Hinweise, die Sie uns auf den Weg geben möchten? Dann können Sie uns jederzeit über ihk(at)mittlerer-niederrhein.ihk.de kontaktieren.
Abgegebene Stellungnahmen
Hier finden Sie eine Übersicht über die abgegebenen Stellungnahmen im Bereich Energie und Umwelt.
Die neue Verordnung über die Verbringung von Abfällen führt strengere Vorschriften für die Ausfuhr von Abfällen – insbesondere in Nicht-OECD-Länder – ein. Ziel der Verordnung ist es, dass Abfälle aus der EU weder die Umwelt noch die menschliche Gesundheit in anderen Ländern beeinträchtigen sollen.
Die EU wird ab dem 21. Mai 2027 Abfälle nur dann in Nicht-OECD-Länder exportieren, wenn
diese Länder ausdrücklich darum bitten, weiterhin Abfälle aus der EU zu erhalten, und
die Länder nachweisen, dass sie diese auf nachhaltige Weise entsorgen können.
Beteiligungsmöglichkeit
Bis zum 16. Oktober läuft eine öffentliche Konsultation der EU-Kommission zur Liste der Nicht-OECD-Länder, die bestimmte nicht gefährliche Abfälle aus der EU einführen dürfen.
Unternehmen können zu dieser Liste Stellung nehmen.
Der Netzbetreiber Open Grid Europe GmbH (OGE) plant den Bau einer rund 200 km langen erdverlegten Leitung für Kohlendioxid (CO2). Der „Delta Rhine Corridor“ soll CO2 aus Industrieanlagen transportieren, die selbst unter Einsatz modernster Techniken nicht CO2-frei gestellt werden können, bespielsweise aus den Bereichen Chemie, Kalk, Zement oder Abfallverwertung.
Die Bezirksregierungen Düsseldorf und Köln und der Regionalverband Ruhr haben für das Vorhaben nun die Raumverträglichkeitsprüfung gestartet. Die geplante Leitung durchquert verschiedene Kommunen im Rhein-Kreis Neuss und im Kreis Viersen und verläuft auch durch das Krefelder Stadtgebiet. Der gesamte Untersuchungsraum bezieht zudem auch anliegende Kommunen mit ein.