Warnungen: Betrug, Phishing, Fakerechnungen

Warnungen: Betrug, Phishing, Fakerechnungen
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Immer wieder versuchen Betrüger, durch Phishing-Mails an Ihre Daten zu kommen oder Zahlungen von Ihnen durch gefälschte Rechnungen zu generieren. Hier informieren wir Sie über aktuelle Betrugsversuche. Helfen Sie uns, indem Sie uns weitere Betrugsversuche melden.

 

 

13. Juni 2024: "Warnung vor falschen Rechnungen von Richter Dr. Raupach"

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Mittlerer Niederrhein warnt erneut vor einer Betrugsmasche: Derzeit werden wieder vermehrt Unternehmen im Namen eines angeblichen „Amtsgericht/ Zentrale Zahlstelle Frankfurt am Main“ angeschrieben. Die Briefe sind gerichtlichen Schreiben nachempfunden und unterzeichnet von „Dr. Jörg Raupach, Richter am Amtsgericht“. Darin werden die Firmen aufgefordert, eine Gebühr in Höhe von 709 Euro - oder ähnlichen Höhen - für eine „Eintragung mit wirtschaftlicher Bedeutung“ im Handelsregister nach „§ 58 GNotKG, § 1 HregGebV, Nr. 250 GV“ auf ein ausländisches Konto – etwa in Litauen, Spanien, Niederlande, Irland – zu zahlen. Die Schreiben wurden auf einfachem Papier mit einfacher Briefpost versandt. Das Landeswappen NRW ist meist identisch – egal in welchem Bundesland das Schreiben zugestellt wird. Den betrügerischen Schreiben waren stets Änderungen im Handelsregister wie Umfirmierung oder Neueintragungen vorausgegangen. „Dieser Aufforderung sollten Unternehmen keinesfalls nachkommen“, betont Gregor Waschau, IHK-Berater Recht. „Die Gerichte versenden keine Zahlungsaufforderungen mit ausländischen Konten.“

Gregor Waschau ist Ansprechpartner der IHK für dieses Thema und erreichbar unter: Tel. 02151 635-416 und E-Mail: gregor.waschau@mittlerer-niederrhein.ihk.de

 

 

 

18. April 2024 Phishing „Deutsche Industrie und Handelskammer Daten Aktualisierung“ 

Auch im April kursieren erneut Phishing-Mails mit dem vermeintlichen Absender Deutsche Industrie und Handelskammer. Die Mails werden verschickt von der Adresse: „dihk@datenaktualisieren.org“, in die Mail ist das Logo der DIHK eingebunden. 

In dem Schreiben werden die Empfängermit Sehr geehrter Geschäftspartner“ angeschrieben und mit Fristsetzung (zum 13.03.2024) aufgefordert, ihre Kontaktdaten zu aktualisieren, andernfalls soll „Ihre HRB-Nummer vorübergehend gesperrt und es kann eine Geldstrafe verhängt werden.“

Der genaue Text lautet: 

Sehr geehrte Geschäftspartner, 

wir haben mehrere Briefe mit der Bitte um Aktualisierung Ihrer Kontaktdaten versandt, jedoch bisher keine Antwort erhalten. Die Frist zur Aktualisierung Ihrer Daten endete am 13.03.2024. 

Es ist für uns wichtig, über die korrekten Informationen bezüglich Ihres Unternehmens zu verfügen. Dies ermöglicht es uns, Sie über wichtige geschäftliche Entwicklungen und relevante Updates auf dem Laufenden zu halten. 

Sie haben nun noch einmal die Möglichkeit, Ihre Daten zu überprüfen und gegebenenfalls anzupassen. 
 
Sofern wir bis zum 13.03.2024 keine aktuellen Daten von Ihrem Unternehmen erhalten haben, wird Ihre HRB-Nummer vorübergehend gesperrt und es kann eine Geldstrafe verhängt werden. 

Sie können Ihre Daten einfach über den untenstehenden Link aktualisieren. 

Die DIHK ist nicht Absender dieser Mails!  

 

 

 

9. April: „Melden Sie sich mit dieser E-Mail schnell wieder bei der Handelskammer an“

Im April 2024 wurden wir von Mitgliedsunternehmen auf eine Phishing-Mail von „IHK Deutschland“ aufmerksam gemacht. Die Nachricht hatte folgenden Inhalt:

Melden Sie sich bei der IHK neu an!

Jeder Unternehmer muss sich neu identifizieren. Dies ist obligatorisch. Zum Glück ist das ganz einfach, sicher und schnell über unsere Website. Sie können das Verfahren jederzeit und überall durchführen. Sie brauchen nicht in unser Büro zu kommen. Nach Erhalt der E-Mail haben Sie 4 Arbeitstage Zeit, sich erneut zu identifizieren. sich neu zu identifizieren.

Identifizieren

Wenn Sie dies nicht tun. Nach Ablauf dieser Frist wird Ihre IHK-Nummer gesperrt.

IHK Deutschland

IHK Deutschland © 2024 IHK, Inc. All Rights Reserved.
Lindenstraße 2, 88250 Weingarten
Die Industrie- und Handelskammern sind nicht Absender dieser Mails! Bitte löschen Sie die Nachrichten einfach und klicken Sie keinesfalls auf den Button „Identifizieren“.
 

 

 

2. April 2024: Betrügerische Rechnung von „CertiSphere“

Es sind weitere betrügerische Forderungsschreiben von „CertiSphere“ aufgetaucht.

Die betrügerischen E-Mails wurden nun auch über die Mail-Adresse: „info@certisphere.fr“ verschickt. Weiterhin wird als Webadresse angegeben: www.certisphere.fr. Der Link führt allerdings zur Webseite der realen Firma Certisphere aus Amsterdam/NL unter www.certisphere.eu.Auch wird nun eine neue Bankverbindung mit einer niederländischen IBAN verwendet (NL67 SNSB 8839 7633 76).

Bitte löschen Sie die Nachrichten einfach, und klicken Sie keinesfalls auf die Buttons „Unternehmensdaten aktualisieren“ oder „UNSUBSCRIBE“. 

Ein Mitgliedsunternehmen hat uns auf folgenden Betrugsversuch aufmerksam gemacht: Über die E-Mail-Adresse ceritisp1@boiga.itwebhost.info wird ein Forderungsschreiben verschickt, dem eine Rechnung im PDF-Format als Anlage angefügt ist.

Als Absender der Mail ist die Firma

CertiSphere

Platinaweg 14
1046 BB AMSTERDAM
Nederland
+31 85 3033366
info@certisphere.net
www.certisphere.net NL004707159B04

benannt. Der Inhalt der Mail lautet wie folgt:

Sehr geehrte Mr XXX,
Hiermit erhalten Sie Ihre Rechnung für die KRE-Registrierung von XXX.de. Sie finden dies im Anhang. Wir möchten den Rechnungsbetrag innerhalb von 14 Tagen unter Angabe der Rechnungsnummer 247001677. Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass die Überweisung innerhalb der Zahlungsbedingung von 14 Tagen erfolgen muss, dies steht im Zusammenhang mit unseren geltenden Regeln zur Registrierung von geistigem Eigentum. Berücksichtigen Sie die Bearbeitungszeit Ihrer Bank. Wenn Sie Fragen zur Rechnung haben oder diese nicht rechtzeitig und / oder nicht vollständig bezahlen können, wenden Sie sich bitte vor Ablauf der Zahlungsbedingung an den Kundenservice. Mit freundlichen Grüßen

Die anliegende Rechnung enthält rechts oben die vollständige Adresse einschließlich UStID des angeschriebenen Unternehmens, als Leistungsgegenstand wird „Kommerziell Rechte an geistigem Eigentum zur XXX.de Registrierung“ benannt. Die Rechnungssumme beläuft sich auf 874,53 Euro. Der Betrag soll auf ein spanisches Konto (IBAN ES) überwiesen werden.

Müßig zu erwähnen, dass dem Schreiben kein Vertragsverhältnis oder ein anderweitiger geschäftlicher Kontakt zugrunde liegt. Wir raten dringend davon ab, auf die E-Mail zu antworten, um zum Beispiel nach dem Rechtsgrund der Rechnung zu fragen.

 

 

11. März 2024: „Deutsche Industrie und Handelskammer Daten Aktualisierung“

In der ersten Märzhälfte kursieren erneut Phishing-Mails, in denen die „sehr geehrten Geschäftspartner“ mit Fristsetzung aufgefordert werden, ihre Kontaktdaten zu aktualisieren. Sofern die Empfänger der Nachrichten mit dem Betreff „Deutsche Industrie und Handelskammer Daten Aktualisierung“ und der Absenderadresse d-ihk@firmenaktualisierung.com bis zum Stichtag nicht aktuelle Daten ihres Unternehmens meldeten, so die Drohung, „wird Ihre HRB-Nummer vorübergehend gesperrt und es kann eine Geldstrafe verhängt werden“.

Die DIHK ist nicht Absender dieser Mails! Bitte löschen Sie die Nachrichten einfach, und klicken Sie keinesfalls auf den Button „Unternehmensdaten aktualisieren“.

 

 

13. Februar 2024: „Letzte Erinnerung aufgrund unbehandelter Unternehmensdaten“

Mitte Februar gab es eine neue Welle von Phishing-Mails unter missbräuchlicher Ausnutzung der IHK-Organisation. Der Betreff dieser Fake-Mails lautet „Achtung. Letzte Erinnerung aufgrund unbehandelter Unternehmensdaten!“ Diesmal ist der angebliche Absender die Deutsche Industrie- und Handelskammer, wobei die korrekten Kontaktdaten (Telefon sowie zentrale Mailadresse) angegeben sind und das DIHK-Logo verwendet wird.

Selbstverständlich stammen diese Mails nicht von der DIHK. Dies wird auch an der Absender-Mailadresse „…@planet.com“ deutlich. Bitte klicken Sie auf keine Links, geben Sie nicht Ihre Daten preis, löschen Sie diese Mails, und seien Sie weiterhin wachsam.