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Praxisnahe Einblicke dank Schulkooperation

09.03.2026
Sie haben eine Schulpartnerschaft vereinbart (untere Reihe, v.l.): Caroline Hartmann-Serve (Geschäftsführerin), Danièle Hamdan (Schulleiterin) und Daniel Knüppe (stellvertretender Schulleiter) sowie (obere Reihe, v.l.) Gabriele Götze (IHK-Beraterin), Alissa Glienke-Philipps (Personalreferentin) und Anja Kuhlen (StuBo).
Sie haben eine Schulpartnerschaft vereinbart (untere Reihe, v.l.): Caroline Hartmann-Serve (Geschäftsführerin), Danièle Hamdan (Schulleiterin) und Daniel Knüppe (stellvertretender Schulleiter) sowie (obere Reihe, v.l.) Gabriele Götze (IHK-Beraterin), Alissa Glienke-Philipps (Personalreferentin) und Anja Kuhlen (StuBo).

Kooperationen zwischen Schulen und Unternehmen leisten einen wesentlichen Beitrag zur Berufsorientierung junger Menschen und zur langfristigen Sicherung von Fachkräften. Durch frühzeitige Einblicke in die Arbeitswelt können Potenziale erkannt und gezielt gefördert werden, während der Übergang von der Schule in die Ausbildung erleichtert wird. Ein aktuelles Beispiel für eine solche Zusammenarbeit ist die Schulpartnerschaft zwischen der Rechenzentrum Hartmann GmbH & Co. KG (RZH) in Mönchengladbach und dem Berufskolleg Volksgartenstraße. Die Kooperation eröffnet Schülerinnen und Schülern praxisnahe Einblicke in betriebliche Abläufe und unterstützt sie bei der beruflichen Orientierung. Initiiert und begleitet wird die Partnerschaft von der Industrie- und Handelskammer (IHK) Mittlerer Niederrhein.

Geplant sind unter anderem Betriebserkundungen, Praktika und Austauschformate mit Auszubildenden des Unternehmens. Auf diese Weise lernen die Jugendlichen unterschiedliche Berufsbilder kennen und erhalten realistische Eindrücke vom Arbeitsalltag. Gabriele Götze, IHK-Beraterin für Schule und Wirtschaft, hebt den Mehrwert solcher Kooperationen hervor: „Während Schülerinnen und Schüler wertvolle Orientierung für ihre berufliche Zukunft erhalten, können Unternehmen frühzeitig Kontakte zu möglichen Fachkräften aufbauen und diese nachhaltig an sich binden.“ Die Schulleiterin sieht in der Kooperation eine wertvolle Ergänzung ihrer Berufsorientierungsangebote und eine Möglichkeit, Schülerinnen und Schüler individuell bei der Entscheidungsfindung für ihre berufliche Zukunft zu begleiten. „Die Kooperation mit einem regionalen Unternehmen stärkt die Berufsorientierung und ergänzt den Unterricht um praxisnahe Erfahrungen. Schülerinnen und Schüler erhalten dadurch konkrete Einblicke in Ausbildungsberufe und können eigene Interessen und Stärken besser einschätzen“, sagt Danièle Hamdan.

Im Rahmen der Partnerschaft stellt RZH Praktikumsplätze in den Ausbildungsberufen Kaufmann für Büromanagement (w/m/d), Fachinformatiker Systemintegration (w/m/d) und Fachinformatiker Anwendungsentwicklung (w/m/d) zur Verfügung. Auch aus Unternehmenssicht bietet die Zusammenarbeit Vorteile, insbesondere im Hinblick auf das frühzeitige Kennenlernen potenzieller Nachwuchskräfte und die Präsentation der vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten im Betrieb. „Durch Schulpartnerschaften öffnen wir Türen: Wir begeistern junge Talente frühzeitig für die spannende Welt der Dienstleistungen und geben ihnen echte Einblicke in einen modernen Arbeitsalltag. So schlagen wir die Brücke zwischen Theorie und Praxis und knüpfen wertvolle Kontakte zu den Fachkräften von morgen“, sagt Geschäftsführerin Caroline Hartmann-Serve.

Unternehmen und Schulen, die sich für eine Schulpartnerschaft interessieren, erhalten weitere Informationen bei Gabriele Götze, Telefon 02151 635-337, per E-Mail an Gabriele.Goetze@mittlerer-niederrhein.ihk.de oder online unter:

mittlerer-niederrhein.ihk.de/P538

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