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Unternehmensbefragungen und außenwirtschaftspolitische Positionen: barrierefreie Beschreibung der Grafiken

Deutsche Unternehmen im Ausland

Diagrammtyp: Liniendiagramm mit vier Linien.

Achsen: x = Zeitpunkte in Halbjahresschritten vom 01.04.2015 bis 01.10.2025; y = Index-/Saldo­punkte (−60 bis +60).

Farben/Legende: Dunkelblau = Aktuelle Geschäftslage, Hellblau = Geschäftserwartungen, Grün = Investitionsabsichten, Orange = Beschäftigungsabsichten.

Kernaussage: Bis 2015–2019 überwiegend klar positive Werte (Geschäftserwartungen teils um 50 Punkte, Lage meist zwischen 35 und 45); massiver Einbruch im Frühjahr 2020 (Erwartungen rund −30, Investitionsabsichten bei −42); ab Herbst 2020 bis Herbst 2021 deutliche und schnelle Erholung mit erneuten Höchstständen (Erwartungen wieder nahe 50). 2022 spürbare Abschwächung, aber ohne erneuten Absturz in den negativen Bereich (Tiefpunkt im Herbst 2022 bei den Erwartungen bei 16). Seit 2023 wechselhaft auf moderatem, insgesamt positivem Niveau; im Herbst 2025 liegen Lage, Erwartungen sowie Investitions- und Beschäftigungsabsichten wieder im Plus (Lage bei 25, Erwartungen bei 34).

Art der Handelshemmnisse, bei denen Unternehmen eine Zunahme wahrgenommen haben

Diagrammtyp: horizontale Balken.

Achsen: x = Anteil der Nennungen  in % (0–60), y = Art der Handelshemmnisse in absteigender Reihenfolge: Lokale Zertifizierungsanforderungen, verstärkte Sicherheitsanforderungen, Sanktionen, intransparente Gesetzgebung, höhere Zölle, Local Content, Sonstiges, erschwerter Zugang zu öffentlichen Aufträgen sowie Technologietransfer.

Kernaussage: Am stärksten nehmen Unternehmen lokale Zertifizierungsanforderungen (59 %) sowie verstärkte Sicherheitsanforderungen (45 %) als wachsende Handelshemmnisse wahr. Ebenfalls deutlich häufiger genannt werden Sanktionen ( 36 %) und intransparente Gesetzgebung (35 %). Mittelstark fällt der Anstieg höherer Zölle (31 %) und von Local-Content-Vorgaben (19 %) aus. Weitere Hemmnisse wie sonstige Vorgaben (16 %), erschwerter Zugang zu öffentlichen Aufträgen (13 %) und Technologietransfer (6 %) steigen ebenfalls, bleiben jedoch im Vergleich weniger relevant.

Welche Geschäftsbeziehung hat Ihre US-Tochtergesellschaft zu China?

Diagrammtyp: horizontale Balken.

Achsen: x = Anteil der Nennungen  in % (0–60), y = Art der Geschäftsbeziehungen von US-Unternehmen zu China in absteigender Reihenfolge: „Keine Geschäftsbeziehungen zu China“, „Wir importieren aus China“, „Unser Lieferant importiert aus China“, „Wir haben weitere Partner in China“, „Wir exportieren nach China“ sowie „Wir betreiben ein Forschungs- und Entwicklungszentrum in China“.

Kernaussage: Mehr als die Hälfte der US‑Tochterunternehmen haben keinerlei Geschäftsbeziehungen mit China (52 %). Am häufigsten bestehen Beziehungen in Form von Importen aus China (25 %), gefolgt von indirekten Beziehungen über Lieferanten (20 %). Weitere Partnerschaften in China (20 %) sowie Exporte (8 %) spielen eine geringere Rolle; Forschung und Entwicklung in China sind nur vereinzelt vertreten (3 %).

Investitionspläne der Industrie im In- und Ausland für die kommenden 12 Monate

Diagrammtyp: Liniendiagramm mit zwei Linien.

Achsen: x = Zeitpunkte in Jahresschritten von 2007 bis 2025; y = Index-/Saldo­punkte (−40 bis +40).

Farben/Legende: Dunkelblau = Saldo Auslandsinvestitionen, Hellblau = Saldo Inlandsinvestitionen.

Kernaussage: Bis 2008 durchweg positive Investitionserwartungen, gefolgt von einem starken Einbruch während der Finanzkrise (beide Salden deutlich negativ). Ab 2010 kräftige Erholung und anschließend stabile, überwiegend positive Werte bis 2018. Mit 2019/2020 erneuter Rückgang, besonders während der Pandemie, bevor 2021/22 ein deutlicher Anstieg folgt. Ab 2023 wieder klar fallend: Auslandsinvestitionen stabilisieren sich leicht im negativen Bereich, während Inlandsinvestitionen bis 2025 weiter absinken.

Webcode: P864