Unternehmensbefragungen und außenwirtschaftspolitische Positionen: barrierefreie Beschreibung der Grafiken
Geschäftsrisiken der deutschen Unternehmen weltweit
Diagrammtyp: horizontale Balken (nicht gestapelt), jeweils zwei Balken pro Kategorie für Frühjahr 2026 und Herbst 2025.
Achsen: x = Anteil der Nennungen in % (0–50), y = Geschäftsrisiken in absteigender Reihenfolge: Energiepreise, Nachfrage, Wirtschaftspolitik, Lieferkettenstörungen, Rohstoffpreise, Arbeitskosten, Wechselkurs, Fachkräftemangel, Handelsbarrieren, Finanzierung, Rechtssicherheit, Infrastruktur.
Farben/Legende: Dunkelblau = Frühjahr 2026, Orange = Herbst 2025.
Kernaussage: Die Grafik zeigt die wichtigsten Geschäftsrisiken deutscher Unternehmen im Ausland im Frühjahr 2026 im Vergleich zu Herbst 2025. Energiepreise stellen mit deutlichem Abstand das größte Risiko dar und haben stark zugenommen. Ebenfalls deutlich gestiegen sind Lieferkettenstörungen sowie Rohstoffpreise. Dagegen haben die Risiken Nachfrage und Wirtschaftspolitik leicht an Bedeutung verloren. Insgesamt zeigt sich eine Verschiebung hin zu kosten- und angebotsseitigen Risiken.
Geschäftsperspektive der international aktiven deutschen Unternehmen für das Jahr 2026
Diagrammtyp: getapelte, horizontale Balken.
Achsen: x = Anteil der Nennungen in % (0–100) gestapelt nach besseren, gleichbleibenden und schlechteren Geschäftsperspektiven, y = Weltregion in absteigender Reihenfolge: Welt, Eurozone, Sonstige EU, Schweiz Norwegen, Vereinigtes Königreich, Ost-/Südosteuropa (ohne EU), Türkei, Russland, Asien/Pazifik, Davon: China, Davon: Indien, Nordamerika, Davon: USA, Davon: Mexiko, Davon: Kanada, Süd- und Mittelamerika, Davon: Mercosur, Naher Osten, Nordafrika sowie Subsahara-Afrika.
Farben/Legende: Gelb = bessere Geschäftsperspektiven, Hellblau = gleichbleibende Geschäftsperspektiven, Pink = schlechtere Geschäftsperspektiven.
Kernaussage: Die Grafik zeigt die Geschäftserwartungen deutscher Unternehmen im Ausland für 2026. In allen Regionen dominiert die Erwartung einer gleichbleibenden Geschäftslage. Indien weist die höchsten positiven Erwartungen auf, während Russland die deutlich negativsten Werte zeigt. Nordamerika, insbesondere die USA, fällt durch vergleichsweise hohe Anteile negativer Erwartungen auf.
Investitionspläne der Industrie im In- und Ausland für die kommenden 12 Monate
Diagrammtyp: Liniendiagramm mit zwei Linien.
Achsen: x = Zeitpunkte in Jahresschritten von 2007 bis 2026; y = Index-/Saldopunkte (−40 bis +40).
Farben/Legende: Dunkelblau = Saldo Auslandsinvestitionen, Hellblau = Saldo Inlandsinvestitionen.
Kernaussage: Bis 2008 durchweg positive Investitionserwartungen, gefolgt von einem starken Einbruch während der Finanzkrise (beide Salden deutlich negativ). Ab 2010 kräftige Erholung und anschließend stabile, überwiegend positive Werte bis 2018. Mit 2019/2020 erneuter Rückgang, besonders während der Pandemie, bevor 2021/22 ein deutlicher Anstieg folgt. Ab 2023 fallen die Werte erneut. Während sich die Auslandsinvestitionen bis 2026 auf leicht positiven bis neutralen Salden stabilisieren, bleiben die Inlandsinvestitionen überwiegend negativ und erreichen in den Jahren 2024 und 2025 besonders niedrige Werte.
Unternehmen investieren in den USA, weil …
Diagrammtyp: horizontale Balken.
Achsen: x = Anteil der Nennungen in % (0–100), y = Gründe für Unternehmen in den USA zu investieren in absteigender Reihenfolge: „Marktgröße und Kundennachfrage“, „Nähe zur Kundenbasis“, „Marktstabilität“, „Minimierung von Zöllen“, „Günstige Bedingungen für digitale Transformation“, „Günstige Bedingungen für Forschung und Entwicklung“, „Produktivität der Arbeitskräfte“ sowie „Günstige Energiekosten“.
Kernaussage: Deutsche Unternehmen investieren in den USA vor allem aufgrund der Marktgröße und der hohen Kundennachfrage (95 %) sowie der Nähe zur Kundenbasis (fast 80 %). Deutlich seltener werden Marktstabilität (rund 35 %) und die Minimierung von Zöllen (21 %) als Investitionsgründe genannt. Weitere Faktoren wie günstige Bedingungen für digitale Transformation (13%), Forschung und Entwicklung (10%), die Produktivität der Arbeitskräfte (10%) sowie niedrige Energiekosten (9%) spielen insgesamt eine untergeordnete Rolle und werden jeweils nur von einem kleineren Teil der Unternehmen genannt.
Webcode: P864