Zukunftsfähige Mobilität rechnet sich – besonders mit der richtigen Förderung. Ob Elektromobilität, Wasserstofftechnologien, alternative Antriebe oder Lade- und Tankinfrastruktur: Für Unternehmen stehen zahlreiche Förderprogramme von Bund, Ländern und der EU zur Verfügung.
Hier erhalten Sie einen kompakten Überblick über aktuelle Fördermöglichkeiten im Mobilitätsbereich. Wir zeigen, welche Investitionen gefördert werden, wer profitieren kann und wie Sie Fördermittel gezielt für Ihr Unternehmen nutzen. So machen Sie Ihre Mobilität nachhaltiger, innovativer und wirtschaftlich attraktiver.
Aktuelle Förderprogramme
Das Bundesministerium für Verkehr (BMV) fördert den Aufbau von Ladeinfrastruktur für batterieelektrische schwere Nutzfahrzeuge. Die neue Förderrichtlinie richtet sich sowohl an Unternehmen, die Ladeinfrastruktur im eigenen Depot errichten, als auch an Betreiber öffentlich zugänglicher Ladepunkte. Das Programm umfasst ein Volumen in Höhe von einer Milliarden Euro und läuft für vier Jahre.
Zum Start der Förderung wird ein Fördervolumen von insgesamt 200 Millionen Euro für folgende Förderaufrufe bereitgestellt. Über 2026 hinaus wird es während der vierjährigen Laufzeit der Förderrichtlinie weitere, an die jeweilige Marktsituation angepasste Förderaufrufe geben.
Förderaufruf „Nicht öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur für kleine und mittlere Unternehmen“: Anträge können ab dem 5. Juni 2026 gestellt werden. Die Bewilligung der pauschalen Förderung erfolgt in der Reihenfolge der Antragseingänge.
Förderaufruf „Nicht öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur für alle Unternehmen“: Anträge können vom 26. Mai bis zum 7. Juli 2026 eingereicht werden. Die Bewilligung erfolgt im Anschluss und nach Abschluss des wettbewerblichen Auswahlverfahrens.
Förderaufruf „Öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur“: Anträge können vom 26. Mai bis zum 7. Juli 2026 eingereicht werden. Die Bewilligung erfolgt im Anschluss und nach Abschluss des wettbewerblichen Auswahlverfahrens.
Webinare
Am Dienstag, 19. Mai 2026, veranstaltet die Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur um 9.30 Uhr gemeinsam mit dem Projekttrtäger Jülich eine Online-Veranstaltung zum Thema Förderung. Hier haben Interessierte die Möglichkeit, sich über die Förderung zu informieren und Fragen zu stellen.
Die drei Förderaufrufe werden ergänzend noch einmal im Rahmen von speziell zugeschnittenen Webinaren vorgestellt. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung hierzu finden Sie unter:
Weitere Informationen der Nationalen Leitstelle Ladeinfrastruktur
Ergänzend zur Förderrichtlinie hat die Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur eine Kurzanleitung zum Aufbau von Ladeinfrastruktur für batterieelektrische Lkw im Depot veröffentlicht. Diese richtet sich gezielt an Unternehmen der Logistik‑ und Transportbranche.
Des Weiteren stellt die Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur unter anderem diese hilfreichen Angebote zum Aufbau von Ladeinfrastruktur für batterieelektrische Lkw bereit:
Das Bundesministerium für Verkehr (BMV) startet einen Förderaufruf zum Aufbau eines deutschlandweiten Initialnetzes von Wasserstofftankstellen für Nutzfahrzeuge. Ziel ist es, den Markthochlauf von Wasserstoff-Lkw zu unterstützen, einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten und die Transformation der deutschen Automobil- und Zulieferindustrie hin zu alternativen Antrieben zu stärken.
Für die Maßnahme stellt das BMV insgesamt 220 Millionen Euro bereit. Damit sollen bis zu 40 Wasserstofftankstellen errichtet und rund 400 Wasserstoff-Lkw gefördert werden. Die Förderung kombiniert die Errichtung öffentlich zugänglicher Tankstellen mit der Beschaffung von Nutzfahrzeugen der Klassen N2 und N3.
Tankstellen können mit bis zu 50 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben bezuschusst werden, Neufahrzeuge mit Wasserstoffantrieb mit bis zu 80 Prozent der Investitionsmehrausgaben gegenüber vergleichbaren Dieselfahrzeugen. Projektanträge können über das Portal easy-Online bis zum 31. Mai 2026 eingereicht werden. Der Förderaufruf und weitere Unterlagen sind hier abrufbar.
Online-Infoveranstaltung Ein Online-Seminar zum Förderprogramm findet am 17. Februar 2026 um 9.30 Uhr statt.
Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) unterstützt Unternehmen bei der Anschaffung von E-Lastenfahrrädern und E-Lastenanhängern für den fahrradgebundenen Lastenverkehr. Nutzen Sie die Bundesförderung von 25 Prozent der Ausgaben (maximal 3.500 Euro), senken Sie Emissionen und machen Sie Ihre Transporte effizienter.
Die Förderprogramme „progres.nrw – Klimaschutztechnik“ sowie „progres.nrw – Emissionsarme Mobilität“ sind seit dem 11.02.2026 wieder angelaufen. Förderanträge aus dem „Programm für Rationelle Energieverwendung, Regenerative Energien und Energiesparen“ (progres.nrw) zu den Programmbereichen Emissionsarme Mobilität und Klimaschutztechnik Nordrhein-Westfalen könen wieder gestellt werden.