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Meerbusch 2025: barrierefreie Beschreibung der Grafiken

Beschäftigungsentwicklung insgesamt (Index 1999=100)

Liniendiagramm mit drei Linien für Nordrhein-Westfalen, Rhein-Kreis Neuss und Meerbusch.
x-Achse: Jahre 1999–2024; y-Achse: Index.
Langfristig steigen alle Linien. Der Verlauf von NRW und dem Rhein-Kreis Neuss sind beinah synchron. 2024 beträgt der Beschäftigungsentwicklung seit 1999 in NRW +26,5 Prozent und im Rhein-Kreis Neuss +31 Prozent. Meerbusch wächst zwischen 2003 und 2022 deutlich überdurchschnittlich, bis 2024 ist ein leichter Rückgang zu beobachten und 2024 liegt die Beschäftigungsentwicklung bei +52,4 Prozent.

Wirtschaftsstrukturen – Beschäftigungsanteile 2024 (in %)

Die Grafik zeigt ein horizontales Balkendiagramm zu den vier Sektoren Land-/Forstwirtschaft, Produzierendes Gewerbe, Handel/Gastgewerbe/Verkehr und den sonstige Dienstleistungen für NRW, den Rhein-Kreis Neuss und Meerbusch.
Der Beschäftigungsanteil an der Land- und Forstwirtschaft beträgt in NRW 0,5 %, im Rhein-Kreis Neuss 1 % und in Meerbusch 0,6 %. Der Beschäftigungsanteil am Produzierendes Gewerbe beträgt in NRW 24,9 %, im Rhein-Kreis Neuss 25 % und in Meerbusch 12,3 %. Der Beschäftigungsanteil an Handel,Gastgewerbe & Verkehr beträgt in NRW 22,2 %, im Rhein-Kreis Neuss 28,1 % und in Meerbusch 38,1 %. Der Beschäftigungsanteil sonstige Dienstleistungen beträgt in NRW 52,4 %, im Rhein-Kreis Neuss 45,8 % und in Meerbusch 49 %. 

Beschäftigungsentwicklung: Produzierendes Gewerbe (2014–2024, 2014=100)

Die Grafik zeigt ein Liniendiagramm mit Linien für NRW, Rhein-Kreis Neuss und Meerbusch.
x-Achse: Jahre 2014–2024; y-Achse: Index.
Die Beschäftigungsenticklung in Meerbusch schwank von 2014 bis 2023 zwischen 2,1 bis -2,5 % und fällt 2023 von +1,5 % stark ab. Nordrhein-Westfalen liegt 2024 bei einer Beschäftigungsentwicklung von +2,7 %, der Rhein-Kreis Neuss bei +5,8 % und Meerbusch bei -8,9 %. 

Beschäftigungsentwicklung: Handel und Dienstleistungen (2014–2024, 2014=100)

Die Grafik zeigt ein Liniendiagramm mit Linien für NRW, Rhein-Kreis Neuss und Meerbusch.
x-Achse: Jahre 2014–2024; y-Achse: Index.
NRW und Kreis wachsen stetig und erreichen 2024 22 bzw. 24 % Wachstum. Meerbusch wächst schwächer: bis 2022 Anstieg auf rund +14 %, danach Rückgang auf knapp 12 %.

Arbeitslosenquote 2024 (in %) und Veränderung seit 2014 (in Prozentpunkten)

Das Säulendiagramm zeigt je Gebiet zwei Säulen. Die dunkelblaue Säule = Arbeitslosenquote 2024, hellblaue Säule = Veränderung 2014–2024. Gebiete: NRW, Rhein-Kreis Neuss, Meerbusch, Kaarst, Willich.
2024 liegt NRW bei 7,5 %, der Kreis bei knapp 6 %. Meerbusch liegt darunter (gut 5 %), Kaarst und Willich nochmals etwas niedriger. Die Quote ist seit 2014 in allen gezeigten Gebieten leicht gesunken (−0,3 bis −0,7 Prozentpunkte), außer in Meerbusch. In Meerbusch gab es keine Veränderung.

Einzelhandelsrelevante Kaufkraft & Zentralität (Index, 100=Bund)

Das Säulendiagramm zeigt je Gebiet zwei Säulen: Kaufkraft-Index je Einwohner und Zentralitäts-Index 2024; Gebiete: NRW, Rhein-Kreis Neuss, Meerbusch, Kaarst, Willich.
Meerbusch hat eine Kaufkraft von etwa 128, bei niedriger Zentralität (etwa 64). Kaarst zeigt hohe Kaufkraft (112,2) und überdurchschnittliche Zentralität 105,3. Willich: Kaufkraft ~106, Zentralität ~67. Der Kreis insgesamt: Kaufkraft etwa 107, Zentralität knapp 95.

Steuereinnahmekraft 2024 (Euro je Einwohner)

Das Säulendiagramm zeigt die Steuereinnahmekraft je Einwohner in NRW, Rhein-Kreis Neuss, Meerbusch, Kaarst, Willich, Bad Honnef Hennef (Sieg) und Rheinbach.
Meerbusch liegt knapp unter dem Kreis-Durchschnitt und über NRW-Schnitt mit 1897,91 Euro je Einwohner. Von den Vergleichskommunen liegt nur Willich über dem Wert von Meerbusch.

Entwicklung der Steuereinnahmekraft (2019–2024, in %)

Das Säulendiagremm zeigt die Entwicklung der Steuereinnahmekraft von 2019 bis 2024 in Prozent für NRW, Rhein-Kreis Neuss, Meerbusch, Kaarst, Willich, Bad Honnef, Hennef (Sieg) und Rheinbach. NRW +25,1 %, der Rhein-Kreis +19.9 %, Meerbusch +15,3 %. Von den Vergleichskommunen hat nur Kaarst eine schwächere Entwicklung.

Realsteueraufbringungskraft der Gewerbesteuer 2024 (Euro je Einwohner)

Das Säulendiagramm zeigt die Steuereinnahmekraft je Einwohner in NRW, Rhein-Kreis Neuss, Meerbusch, Kaarst, Willich, Bad Honnef Hennef (Sieg) und Rheinbach.
Meerbusch liegt unter dem Kreis-Durchschnitt und dem NRW-Schnitt mit 802,79 Euro je Einwohner. Von den Vergleichskommunen liegen Kaarst und Willich über dem Wert von Meerbusch. Die drei NRW-Vergleichkommunen liegen drunter.

Entwicklung der Realsteueraufbringungskraft (2019–2024, in %)

Das Säulendiagremm zeigt die Entwicklung der Realsteueraufbringungskraft von 2019 bis 2024 in Prozent für NRW, Rhein-Kreis Neuss, Meerbusch, Kaarst, Willich, Bad Honnef, Hennef (Sieg) und Rheinbach. NRW +32,3 %, der Rhein-Kreis +25,3 %, Meerbusch +16,3 %. Von den Vergleichskommunen haben Kaarst und Rheinbach eine schwächere Entwicklung.

Gewerbesteuerhebesatz

Diagrammtyp: Säulen. Einheit: Hebesatzpunkte.
Gebiete: NRW, Rhein-Kreis Neuss, Meerbusch, Kaarst, Willich, Bad Honnef, Hennef (Sieg), Rheinbach.
Meerbusch liegt bei 450 Punkten. Der Rhein-Kreis bei 459 und das Land bei 460 im Schnitt. Den höchsten Hebesatz hat Rheinbach mit 531 Punkten.

Verschuldung

Diagrammtyp: Säulen. Einheit: Euro je Einwohner. Gebiete: NRW, Rhein-Kreis Neuss, Meerbusch, Kaarst, Willich, Bad Honnef, Hennef (Sieg), Rheinbach.
Die Bruttoverschuldung je Einwohner am 31.12.2024 liegt in Meerbusch bei 1.487,56 €. Höchste Verschuldung Hennef mit knapp 6.000 €. Der NRW-Schnitt und der des Rhein-Kreises liegt über dem Wert von Meerbusch.

Kassenkredite

Diagrammtyp: Säulen. Einheit: Euro je Einwohner.
Kernaussage: Meerbusch und Kaarst ohne bzw. nahezu ohne Kassenkredite. NRW (~1.200 €) und Hennef (~1.500 €) mit hohen Beständen; Rhein-Kreis Neuss (~760 €), Rheinbach (~1.070 €), Bad Honnef (~900 €), Willich (~720 €).

Zufriedenheit nach Themenfeldern

Diagrammtyp: Balkendiagramm, zwei Reihen. Skala: Note 1–6. Reihen: Meerbusch, Durchschnitt Mittlerer Niederrhein. Kategorien: Harte Faktoren, Innerstädtische Faktoren, Kommunale Kosten und Leistungen, Arbeitsmarktfaktoren, Alle Themenfelder.
Meerbusch liegt insgesamt nahe am Bezirksdurchschnitt. Besser bei innerstädtischen Faktoren (~2,8 vs ~3,0). Etwas schlechter bei kommunalen Kosten/Leistungen (~3,6 vs ~3,4) und bei Arbeitsmarktfaktoren (~3,2 vs ~3,1). Harte Faktoren nahezu gleich (~3,1 vs ~3,2).

Harte Standortfaktoren (Teil 1)

Diagrammtyp: horizontale Balken mit drei Metriken je Kriterium. Metriken: Bewertungs-Lücke zu Mittlerer Niederrhein (Meerbusch minus Bezirk, in Notenpunkten), Verbesserung seit 2020, Verschlechterung seit 2020. Kernaussage: Meerbusch schneidet besser als der Bezirk beim Zustand der überörtlichen Straßeninfrastruktur (negative Lücke, ~−0,5). Schlechter bei Nähe zu wichtigen Kunden (~+0,5) und ÖPNV (~+0,3). Seit 2020 Verbesserungen bei Internet und Luftverkehr (kleine positive Verbesserungsbalken). Verschlechterungen v. a. bei überörtlicher Straßeninfrastruktur und Miet-/Pachtpreisen.

Harte Standortfaktoren (Teil 2)

Diagrammtyp: horizontale Balken mit Lücke zum Bezirk und Veränderung seit 2020. Kernaussage: Gegenüber dem Bezirk deutlich schlechter bei Luftverkehrsanbindung (Lücke ~+0,9 Notenpunkte) und bei Grundstückspreisen (~+0,3). Besser bei Nachhaltigem Wirtschaften (kleine negative Lücke). Seit 2020 Verbesserungen bei Grundstückspreisen und Ladeinfrastruktur; deutliche Verschlechterung bei Schienenanbindung (Balken ~−0,5) und etwas beim Wohnungsangebot.

Innerstädtische Standortfaktoren

Die Grafik zeigt ein horizontales Balkendiagramm mit drei Messgrößen je Kriterium. x-Achse: Differenz in Notenpunkten. Dunkelblau = Bewertungslücke zu „Mittlerer Niederrhein“ (positiv = Meerbusch besser, negativ = schlechter). Gelb = Verbesserung seit 2020. Violett = Verschlechterung seit 2020. Kriterien: Sicherheit im Stadtzentrum, Stadtbild/Ortsbild, innerstädtische Verkehrsverhältnisse, Zustand des innerstädtischen Straßennetzes, Parkplatzangebot, Einkaufsmöglichkeiten/Branchenmix, Höhe der Parkgebühren, Naherholungs-/Freizeitangebot, Kulturelles Angebot. Kernaussage: Meerbusch wird besonders bei „Sicherheit“ und „Stadtbild“ deutlich besser bewertet als der Bezirk (große positive blaue Balken). Ebenfalls besser bei „Einkaufsmöglichkeiten“. Seit 2020 gab es spürbare Verbesserungen bei den innerstädtischen Verkehrsverhältnissen und beim Straßennetz; Verschlechterungen insbesondere beim Parkplatzangebot sowie leicht bei Naherholungs-/Freizeit- und Kulturangebot.

Kommunale Kosten und Leistungen

Diagrammtyp: horizontale Balken. Achse: Differenz in Notenpunkten. Drei Reihen je Kriterium: Bewertungs­lücke zu „Mittlerer Niederrhein“ (negativ = besser als Bezirk), Verbesserung seit 2020, Verschlechterung seit 2020.
Kategorien: Gewerbesteuerhebesatz, öffentliche Gebühren, Grundsteuerhebesatz, Digitalisierungsgrad der Verwaltung, behördliche Reaktionszeiten, Erreichbarkeit/Öffnungszeiten, Bestands­pflege ortsansässiger Betriebe, Service/Netzwerk der Wirtschaftsförderung, Kommunikation mit der Verwaltung, personelle Ausstattung der Wirtschaftsförderung, Dauer von Plan-/Genehmigungsverfahren.
Kernaussage: Meerbusch wird bei vielen Verwaltungs- und Serviceaspekten besser bewertet als der Bezirksdurchschnitt (negative Lücke, z. B. Digitalisierung, Reaktionszeiten, Erreichbarkeit, Bestands­pflege). Schlechtere Bewertungen bei Preis-/Abgabenniveau (Gewerbe-, Grundsteuer, öffentliche Gebühren) und bei der personellen Ausstattung der Wirtschaftsförderung. Seit 2020 deutliche Verschlechterung bei der Dauer von Plan-/Genehmigungsverfahren und leichte bei Erreichbarkeit und Bestands­pflege; Verbesserungen bei Service/Netzwerk und personeller Ausstattung.

Arbeitsmarktfaktoren

Die Grafik zeigt ein horizontales Balkendiagramm mit drei Messgrößen je Kriterium. x-Achse: Differenz in Notenpunkten. Dunkelblau = Bewertungslücke zu „Mittlerer Niederrhein“ (positiv = Meerbusch besser als der Bezirk, negativ = schlechter). Gelb = Verbesserung seit 2020 in Punkten. Violett = Verschlechterung seit 2020. Kriterien: Gutes Wohnumfeld, Vereinbarkeit Familie/Beruf, Qualifikation der lokalen Arbeitskräfte, Lernqualität allgemeinbildende Schulen, Lernqualität Berufsschulen, Weiterbildungsangebot, lokale Verfügbarkeit von Arbeitskräften, Angebot an (Fach-)Hochschulen im Umkreis, Zusammenarbeit Betriebe–Schulen. Kernaussage: Meerbusch liegt besser als der Bezirksdurchschnitt bei „Zusammenarbeit Betriebe–Schulen“ und beim „Angebot an (Fach-)Hochschulen“ (negative Noten = blaue Balken links vom Nullpunkt). Schwächer schneidet Meerbusch u. a. bei „Gutes Wohnumfeld“, „Vereinbarkeit“ und „Qualifikation der lokalen Arbeitskräfte“ ab (blaue Balken rechts vom Nullpunkt). Seit 2020 zeigen die größten Verbesserungen die „Vereinbarkeit Familie/Beruf“ und das „Weiterbildungsangebot“; deutliche Verschlechterungen betreffen die Lernqualität an beiden Schularten und teilweise die Zusammenarbeit Betriebe–Schulen.

Webcode: P763