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"Das sind gute Nachrichten für unsere Region"

04.11.2026

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Mittlerer Niederrhein begrüßt es, dass die erste Ausschreibung der Bundesnetzagentur für neue gesicherte Kraftwerksleistung nun abgeschlossen ist und Nordrhein-Westfalen mit drei Standorten berücksichtigt wurde. An den Standorten Weisweiler, Werne (Gersteinwerk) und Voerde soll RWE neue wasserstofffähige Gaskraftwerke mit insgesamt rund 2.100 Megawatt gesicherter Leistung errichten. „Das sind gute Nachrichten für NRW und für unsere Region“, erklärt IHK-Hauptgeschäftsführer Jürgen Steinmetz. „Die Ankündigung von RWE, dass die erste Anlage vermutlich schon 2030 in Betrieb gehen könne, ist ein gutes Zeichen und zeigt, dass bereits Vorplanungen unternommen wurden.“

Die Gaskraftwerke sollen dafür sorgen, dass mit dem geplanten Kohleausstieg ausreichend gesicherte Kraftwerksleistung zur Verfügung steht und die Stromversorgung auch in Zeiten geringer Wind- und Solarstromerzeugung gesichert ist. „Das Ergebnis der Ausschreibung ist allerdings keine Garantie dafür, dass vor dem von der Politik anvisierten Kohleausstieg 2030 rechtzeitig ausreichend neue gesicherte Leistung zur Verfügung stehen wird“, betont Steinmetz. „Beim Zeitpunkt des Kohleausstiegs muss die Politik in den nächsten Monaten Klarheit schaffen.“

Bis Ende des Jahres läuft die zweite Ausschreibungsrunde und im ersten Halbjahr 2027 die dritte. „Ich hoffe, dass dann weitere Standorte in unserer Region den Zuschlag erhalten. Zudem sollten auch Speicher und Flexibilitäten stärker berücksichtigt werden“, sagte Steinmetz mit Blick auf das weitere Verfahren. „Die Energiewende geht voran. Es gibt Anlass zur Zuversicht, dass dieser anspruchsvolle Prozess als Teil des Strukturwandels im Rheinischen Revier erfolgreich gestaltet wird.“

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