Korschenbroich 2026: barrierefreie Beschreibung der Grafiken
Beschäftigungsentwicklung seit 1999
Liniendiagramm zur Beschäftigungsentwicklung von 1999 bis 2025, Index 1999 gleich 100, für Nordrhein-Westfalen, den Rhein-Kreis Neuss und Korschenbroich. Nach einem Rückgang in den frühen 2000er Jahren steigen die Werte in allen drei Vergleichsräumen. Korschenbroich fällt zunächst bis auf gut 91 Punkte, wächst ab etwa 2007 jedoch deutlich stärker als die Vergleichsräume und erreicht 2025 rund 146 Punkte. Der Rhein-Kreis Neuss steigt bis 2025 auf rund 130, Nordrhein-Westfalen auf rund 127. Zentrale Aussage: Korschenbroich verzeichnet im langfristigen Vergleich ein deutlich stärkeres Beschäftigungswachstum als der Rhein-Kreis Neuss und Nordrhein-Westfalen.
Wirtschaftsstrukturen
Horizontales Balkendiagramm zu den Beschäftigungsanteilen 2025 in Nordrhein-Westfalen, im Rhein-Kreis Neuss und in Korschenbroich. Korschenbroich weist mit rund 32 Prozent einen überdurchschnittlichen Anteil im Bereich Handel, Gastgewerbe und Verkehr auf; dieser liegt über dem Rhein-Kreis Neuss mit rund 28 Prozent und deutlich über Nordrhein-Westfalen mit rund 22 Prozent. Das Produzierende Gewerbe liegt in allen drei Vergleichsräumen auf ähnlichem Niveau bei etwa 24 Prozent. Sonstige Dienstleistungen sind in Korschenbroich mit rund 43 Prozent schwächer vertreten als im Rhein-Kreis Neuss mit rund 46 Prozent und deutlich schwächer als in Nordrhein-Westfalen mit rund 54 Prozent. Land- und Forstwirtschaft spielt in allen drei Räumen nur eine sehr geringe Rolle. Zentrale Aussage: Korschenbroich ist stärker durch Handel, Gastgewerbe und Verkehr geprägt und weniger dienstleistungsorientiert als die Vergleichsräume.
Beschäftigungsentwicklung: Produzierendes Gewerbe
Liniendiagramm zur Beschäftigungsentwicklung im Produzierenden Gewerbe von 2015 bis 2025, Index 2015 gleich 100, für Nordrhein-Westfalen, den Rhein-Kreis Neuss und Korschenbroich. Nordrhein-Westfalen entwickelt sich weitgehend stabil, steigt bis 2019 auf knapp 105 und liegt 2025 bei rund 101. Der Rhein-Kreis Neuss steigt zunächst ebenfalls auf gut 105, fällt zum Ende des Zeitraums jedoch deutlich auf rund 95. Korschenbroich verzeichnet zunächst einen starken Rückgang von 100 auf rund 88 bis 2019 und erholt sich danach schrittweise wieder auf etwa 100 im Jahr 2025. Zentrale Aussage: Das Produzierende Gewerbe in Korschenbroich bricht zunächst deutlich ein und erreicht erst 2025 wieder das Ausgangsniveau, während Nordrhein-Westfalen stabil bleibt und der Rhein-Kreis Neuss zum Ende merklich zurückfällt.
Beschäftigungsentwicklung: Handel und Dienstleistungen
Liniendiagramm zur Beschäftigungsentwicklung in Handel und Dienstleistungen von 2015 bis 2025, Index 2015 gleich 100, für Nordrhein-Westfalen, den Rhein-Kreis Neuss und Korschenbroich. Alle drei Vergleichsräume wachsen, Korschenbroich jedoch deutlich stärker: Der Wert steigt von 100 auf rund 146, mit einem kräftigen Anstieg bis 2019, einer kurzen Stagnation um 2020 und weiterem deutlichem Wachstum ab 2021. Nordrhein-Westfalen entwickelt sich gleichmäßiger und erreicht 2025 rund 120, der Rhein-Kreis Neuss rund 123. Zentrale Aussage: Korschenbroich verzeichnet in Handel und Dienstleistungen ein deutlich überdurchschnittliches Beschäftigungswachstum gegenüber dem Rhein-Kreis Neuss und Nordrhein-Westfalen.
Arbeitslosenquoten und Entwicklung
Gruppiertes Balkendiagramm zu Arbeitslosenquote 2025 und Entwicklung von 2015 bis 2025 in Prozentpunkten für Nordrhein-Westfalen, den Rhein-Kreis Neuss sowie Korschenbroich, Kaarst, Kempen, Nettetal und Tönisvorst. Die Arbeitslosenquote 2025 ist in Nordrhein-Westfalen mit rund 7,8 Prozent am höchsten und in Korschenbroich mit rund 3,9 Prozent am niedrigsten; die übrigen Vergleichskommunen liegen überwiegend zwischen knapp 5 und 6 Prozent. Die Veränderung seit 2015 fällt meist gering aus: leichte Anstiege zeigen vor allem Kaarst und der Rhein-Kreis Neuss, während Nettetal mit rund minus 1,9 Prozentpunkten den stärksten Rückgang verzeichnet; auch Kempen und Tönisvorst liegen im Minus. Korschenbroich bleibt mit sehr niedriger Arbeitslosenquote und nahezu unveränderter Entwicklung auf einem günstigen Niveau.
Kaufkraft und Zentralität
Gruppiertes Balkendiagramm zu einzelhandelsrelevanter Kaufkraft je Einwohner und Zentralität 2025, Deutschland gleich 100, für Nordrhein-Westfalen, den Rhein-Kreis Neuss sowie Korschenbroich, Kaarst, Kempen, Nettetal und Tönisvorst. Die Kaufkraft liegt meist nahe oder über dem Bundesdurchschnitt und reicht von rund 95 in Nettetal bis rund 114 in Korschenbroich. Die Zentralität streut deutlich stärker: Kaarst und Nettetal liegen mit rund 105 bis 107 über dem Bundeswert, Nordrhein-Westfalen mit rund 101 knapp darüber, während Rhein-Kreis Neuss, Kempen und Tönisvorst leicht darunter liegen. Korschenbroich weist mit rund 70 den mit Abstand niedrigsten Zentralitätswert auf. Zentrale Aussage: Die Kaufkraft ist in den meisten Vergleichsräumen relativ hoch, die Zentralität fällt jedoch sehr unterschiedlich aus und ist in Korschenbroich deutlich unterdurchschnittlich.
Steuereinnahmekraft
Vertikales Balkendiagramm zur Steuereinnahmekraft 2024 in Euro je Einwohner für Nordrhein-Westfalen, den Rhein-Kreis Neuss, Korschenbroich und ausgewählte Vergleichskommunen. Die Werte reichen von rund 1.200 bis knapp 1.950 Euro je Einwohner. Die höchsten Werte erreichen der Rhein-Kreis Neuss und Kempen mit jeweils rund 1.900 Euro, die niedrigsten einzelne Vergleichskommunen mit etwa 1.200 bis 1.400 Euro. Korschenbroich liegt mit rund 1.730 Euro im oberen Mittelfeld, leicht unter Nordrhein-Westfalen mit rund 1.780 Euro und deutlich unter dem Rhein-Kreis Neuss, aber über Nettetal und Tönisvorst. Zentrale Aussage: Korschenbroich verfügt über eine solide Steuereinnahmekraft, gehört jedoch nicht zur Spitzengruppe der verglichenen Standorte.
Entwicklung der Steuereinnahmekraft
Vertikales Balkendiagramm zur Entwicklung der Steuereinnahmekraft je Einwohner von 2019 bis 2024 in Prozent für Nordrhein-Westfalen, den Rhein-Kreis Neuss, Korschenbroich und ausgewählte Vergleichskommunen. Die Zuwächse reichen von rund 14 bis 35 Prozent. Die höchsten Anstiege verzeichnen Erftstadt und Goch mit jeweils rund 35 Prozent sowie Wegberg mit rund 34 Prozent; die niedrigsten Werte zeigen Kempen und Kaarst mit rund 14 Prozent. Korschenbroich liegt mit rund 32 Prozent im oberen Bereich und damit deutlich über Nordrhein-Westfalen mit rund 25 Prozent und dem Rhein-Kreis Neuss mit rund 20 Prozent. Zentrale Aussage: Die Steuereinnahmekraft ist in Korschenbroich seit 2019 überdurchschnittlich stark gewachsen.
Realsteueraufbringungskraft
Vertikales Balkendiagramm zur Realsteueraufbringungskraft der Gewerbesteuer 2024 in Euro je Einwohner für Nordrhein-Westfalen, den Rhein-Kreis Neuss, Korschenbroich und ausgewählte Vergleichskommunen. Die Werte reichen von rund 400 bis 1.000 Euro je Einwohner. Den höchsten Wert erreicht der Rhein-Kreis Neuss mit knapp 1.000 Euro, gefolgt von Nordrhein-Westfalen und einzelnen Vergleichskommunen mit rund 900 Euro. Korschenbroich liegt mit rund 730 Euro im Mittelfeld, unter Nordrhein-Westfalen und dem Rhein-Kreis Neuss, aber über mehreren Vergleichskommunen. Die niedrigsten Werte liegen bei etwa 400 bis 500 Euro je Einwohner. Zentrale Aussage: Korschenbroich weist eine mittlere Gewerbesteuerkraft auf, bleibt jedoch hinter dem Kreis- und Landesniveau zurück.
Entwicklung der Realsteueraufbringungskraft
Vertikales Balkendiagramm zur Entwicklung der Realsteueraufbringungskraft je Einwohner von 2019 bis 2024 in Prozent für Nordrhein-Westfalen, den Rhein-Kreis Neuss, Korschenbroich und ausgewählte Vergleichskommunen. Die Zuwächse reichen von rund 6 bis gut 90 Prozent. Die höchsten Anstiege zeigen einzelne Vergleichskommunen mit rund 75 bis 92 Prozent; Korschenbroich liegt mit rund 85 Prozent ebenfalls im Spitzenfeld. Nordrhein-Westfalen erreicht rund 32 Prozent, der Rhein-Kreis Neuss rund 25 Prozent. Die niedrigsten Zuwächse weisen Kaarst und Kempen mit unter 10 Prozent auf. Zentrale Aussage: Die Realsteueraufbringungskraft ist in Korschenbroich seit 2019 deutlich überdurchschnittlich gewachsen und liegt klar über dem Kreis- und Landeswert.
Öffentliche Verschuldung
Vertikales Balkendiagramm zur Bruttoverschuldung je Einwohner am 31.12.2024 für Nordrhein-Westfalen, den Rhein-Kreis Neuss, Korschenbroich und ausgewählte Vergleichskommunen. Die Werte reichen von rund 1.000 bis 5.600 Euro je Einwohner. Den höchsten Wert erreicht Overath mit rund 5.600 Euro, hohe Verschuldungsstände zeigen auch Nettetal, Erftstadt und eine weitere Vergleichskommune mit rund 4.800 bis 5.300 Euro. Korschenbroich liegt mit rund 3.000 Euro je Einwohner im Mittelfeld, etwa auf dem Niveau des Rhein-Kreises Neuss, aber deutlich unter Nordrhein-Westfalen mit rund 4.100 Euro. Niedrigere Werte weisen unter anderem Kaarst und Tönisvorst mit etwa 1.000 bis 1.300 Euro auf. Zentrale Aussage: Korschenbroich ist merklich verschuldet, liegt im Vergleich jedoch im Mittelfeld und unter dem Landeswert.
Vertikales Balkendiagramm zu Kassenkrediten je Einwohner am 31. Dezember 2024 im Kernhaushalt für Nordrhein-Westfalen, den Rhein-Kreis Neuss, Korschenbroich und ausgewählte Vergleichskommunen. Die Werte reichen von 0 bis rund 3.000 Euro je Einwohner. Den höchsten Wert weist eine Vergleichskommune mit rund 3.000 Euro auf; weitere hohe Werte liegen bei rund 1.900 und 1.650 Euro. Nordrhein-Westfalen erreicht rund 1.200 Euro, der Rhein-Kreis Neuss rund 760 Euro. Korschenbroich liegt mit rund 1.300 Euro je Einwohner über beiden Vergleichswerten. Mehrere Kommunen weisen dagegen gar keine oder nahezu keine Kassenkredite auf. Zentrale Aussage: Korschenbroich ist bei den Kassenkrediten spürbar belastet und liegt über dem Kreis- und Landesvergleich, bleibt aber deutlich unter den Spitzenwerten einzelner Vergleichskommunen.
Gewerbesteuerhebesätze
Vertikales Balkendiagramm zum Gewerbesteuerhebesatz 2025 im Rhein-Kreis Neuss, in Korschenbroich und in ausgewählten Vergleichskommunen. Die Hebesätze reichen von rund 410 bis 560 Punkten. Korschenbroich liegt mit rund 450 Punkten im Mittelfeld, knapp auf dem Niveau des Rhein-Kreises Neuss und niedriger als Tönisvorst, Sankt Augustin, Velbert und insbesondere Erftstadt mit dem höchsten Wert von rund 560 Punkten. Niedrigere Hebesätze zeigen unter anderem Alpen mit rund 410 Punkten sowie Kaarst, Kempen, Dülmen, Goch und Wegberg mit Werten zwischen etwa 420 und 440 Punkten. Zentrale Aussage: Korschenbroich weist einen mittleren Gewerbesteuerhebesatz auf und liegt unter den Spitzenwerten mehrerer Vergleichskommunen.
Hebesätze der Grundsteuer B
Vertikales Balkendiagramm zum Hebesatz der Grundsteuer B für Nicht-Wohngrundstücke 2025 im Rhein-Kreis Neuss, in Korschenbroich und in ausgewählten Vergleichskommunen. Die Hebesätze streuen deutlich zwischen rund 450 und 1.000 Punkten. Korschenbroich liegt mit rund 690 Punkten im oberen Mittelfeld und damit klar über dem Rhein-Kreis Neuss mit rund 590 Punkten. Die höchsten Werte weisen einzelne Vergleichskommunen mit rund 940 bis 1.000 Punkten auf, deutlich niedrigere Werte liegen bei etwa 450 bis 470 Punkten. Zentrale Aussage: Korschenbroich hat einen vergleichsweise hohen Hebesatz der Grundsteuer B, bleibt aber unter den Spitzenwerten mehrerer Vergleichskommunen.
Zufriedenheit nach Themenfeldern
Horizontales Balkendiagramm zur Zufriedenheit nach Themenfeldern in Korschenbroich im Vergleich zum Durchschnitt im IHK-Bezirk Mittlerer Niederrhein, bewertet auf einer Skala von 1 für sehr gut bis 6 für ungenügend. Korschenbroich schneidet in allen fünf Themenfeldern leicht besser ab als der Durchschnitt des Mittleren Niederrheins: bei harten Standortfaktoren, innerstädtischen Standortfaktoren, kommunalen Kosten und Leistungen, arbeitsmarktrelevanten Standortfaktoren sowie im Gesamturteil über alle Themenfelder. Die Bewertungen liegen insgesamt in beiden Vergleichsräumen überwiegend um die Note 3. Zentrale Aussage: Korschenbroich wird insgesamt etwas günstiger bewertet als der Durchschnitt im Mittleren Niederrhein.
Harte Standortfaktoren 1
Horizontales Balkendiagramm zu ausgewählten Standortfaktoren in Korschenbroich mit drei Angaben je Merkmal: aktuelle Bewertungslücke zum Durchschnitt des Mittleren Niederrheins sowie Verbesserung oder Verschlechterung in Prozentpunkten seit 2021. Aktuell schneidet Korschenbroich besonders bei der Informations- und Kommunikationsinfrastruktur, der Nähe zu wichtigen Kunden sowie der Möglichkeit für nachhaltiges Wirtschaften besser ab als der regionale Durchschnitt; auch die Verkehrsanbindung an Straßen und Autobahnen, der Zustand der überörtlichen Straßeninfrastruktur und das Angebot unternehmensnaher Dienstleister liegen leicht im Plus. Unterdurchschnittlich bewertet werden vor allem die Energiekosten sowie die Miet- und Pachtpreise. Seit 2021 verbessert haben sich insbesondere die Informations- und Kommunikationsinfrastruktur, die Miet- und Pachtpreise und etwas auch die Nähe zu wichtigen Kunden. Deutliche Verschlechterungen zeigen sich bei den Energiekosten, außerdem beim Zustand der überörtlichen Straßeninfrastruktur, bei der Möglichkeit für nachhaltiges Wirtschaften, bei der Verkehrsanbindung an Straßen und Autobahnen sowie leicht beim Angebot unternehmensnaher Dienstleister. Zentrale Aussage: Korschenbroich liegt bei mehreren Standortfaktoren über dem Durchschnitt des Mittleren Niederrheins, verzeichnet seit 2021 aber vor allem bei den Energiekosten deutliche Einbußen.
Harte Standortfaktoren 2
Horizontales Balkendiagramm zu ausgewählten Standortfaktoren in Korschenbroich mit drei Angaben je Merkmal: aktuelle Bewertungslücke zum Durchschnitt des Mittleren Niederrheins sowie Verbesserung oder Verschlechterung in Prozentpunkten seit 2021. Aktuell schneidet Korschenbroich besonders bei der Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge, der Verkehrsanbindung an den ÖPNV und der Anbindung an den Luftverkehr besser ab als der regionale Durchschnitt; auch die Anbindung an die Schienenwege liegt leicht im Plus. Unterdurchschnittlich bewertet werden dagegen vor allem Wohnungsangebot und Grundstückspreise, das Image und der Bekanntheitsgrad des Standortes sind leicht schlechter. Seit 2021 verbessert haben sich vor allem die Grundstückspreise und die Anbindung an den Luftverkehr; beim ÖPNV zeigt sich nur eine geringe Verbesserung. Verschlechterungen betreffen besonders deutlich die Anbindung an die Schienenwege, außerdem das Image und den Bekanntheitsgrad des Standortes sowie leicht das Wohnungsangebot. Zentrale Aussage: Korschenbroich weist bei mehreren Verkehrs- und Infrastrukturmerkmalen Vorteile gegenüber dem Mittleren Niederrhein auf, hat sich seit 2021 aber vor allem bei der Schienenanbindung deutlich verschlechtert.
Innerstädtische Standortfaktoren
Horizontales Balkendiagramm zu innerörtlichen Standortfaktoren in Korschenbroich mit zwei Angaben je Merkmal: aktuelle Bewertungslücke zum Durchschnitt des Mittleren Niederrheins sowie Verschlechterung in Punkten seit 2020. Aktuell wird Korschenbroich vor allem bei Sicherheit im Stadtzentrum, Stadtbild und Ortsbild sowie Einkaufsmöglichkeiten und Branchenmix besser bewertet als der regionale Durchschnitt. Leichte Vorteile zeigen auch die Höhe der Parkgebühren, die Verkehrsverhältnisse sowie in geringem Maß das Naherholungs- und Freizeitangebot und das kulturelle Angebot. Nachteile bestehen insbesondere beim Parkplatzangebot und beim Zustand des innerstädtischen Straßennetzes. Seit 2020 haben sich nahezu alle gezeigten Merkmale verschlechtert, am deutlichsten das Parkplatzangebot und der Zustand des innerstädtischen Straßennetzes. Zentrale Aussage: Korschenbroich weist bei einigen innerörtlichen Standortfaktoren noch Stärken auf, hat sich seit 2020 jedoch in vielen Bereichen spürbar verschlechtert.
Kommunale Kosten und Leistungen
Horizontales Balkendiagramm zu kommunalen Kosten und Leistungen in Korschenbroich mit zwei Angaben je Merkmal: aktuelle Bewertungslücke zum Durchschnitt des Mittleren Niederrheins sowie Verschlechterung in Prozentpunkten seit 2021. Aktuell schneidet Korschenbroich vor allem bei der Erreichbarkeit und den Öffnungszeiten der Behörden, bei den behördlichen Reaktionszeiten, bei der Dauer von Plan- und Genehmigungsverfahren sowie bei Digitalisierung und Kommunikation der Kommunalverwaltung besser ab als der regionale Durchschnitt. Geringe oder eher kritische Abweichungen zeigen sich vor allem bei den Steuerhebesätzen und einzelnen Serviceangeboten. Seit 2021 haben sich zahlreiche Merkmale verschlechtert, besonders deutlich die Bestandspflege ortsansässiger Betriebe sowie die Service- und Netzwerkangebote der Wirtschaftsförderung; weitere Rückgänge zeigen sich unter anderem bei Kommunikation, Erreichbarkeit und Reaktionszeiten der Verwaltung. Zentrale Aussage: Korschenbroich weist weiterhin Stärken bei der Verwaltungsqualität auf, hat seit 2021 in mehreren Teilbereichen jedoch spürbar an Bewertung verloren.
Arbeitsmarkt- und bildungsrelevante Faktoren
Horizontales Balkendiagramm zu arbeitsmarktrelevanten Standortfaktoren in Korschenbroich mit drei Angaben je Merkmal: aktuelle Bewertungslücke zum Durchschnitt des Mittleren Niederrheins sowie Verbesserung oder Verschlechterung in Punkten seit 2020. Aktuell wird Korschenbroich in allen dargestellten Merkmalen besser bewertet als der regionale Durchschnitt. Die größten positiven Abweichungen zeigen das Weiterbildungsangebot, das gute Wohnumfeld für Mitarbeitende und die Lernqualität an den Berufsschulen; auch Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Qualifikation und Verfügbarkeit lokaler Arbeitskräfte, das Angebot an Hochschulen im Umkreis sowie die Zusammenarbeit zwischen Betrieben und Schulen liegen im Plus. Seit 2020 verbessern sich vor allem das gute Wohnumfeld für Mitarbeitende, die lokale Verfügbarkeit von Arbeitskräften und das Weiterbildungsangebot. Verschlechterungen zeigen sich besonders bei der Lernqualität an den allgemeinbildenden Schulen und an den Berufsschulen sowie beim Angebot an Hochschulen im Umkreis; auch die Qualifikation der lokalen Arbeitskräfte wird etwas kritischer bewertet. Zentrale Aussage: Korschenbroich schneidet bei arbeitsmarktrelevanten Standortfaktoren insgesamt besser ab als der Mittlere Niederrhein, hat seit 2020 aber vor allem bei Bildungsangeboten an Bewertung verloren.
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