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„Campus für Bildung und Innovation“

15.04.2026
Nach der Unterzeichnung der Anhandgabe- und Kooperationsvereinbarung für die Errichtung eines „Campus für Bildung und Innovation“ auf dem Wendersplatz (v.l.): Andreas Galland, Leiter des Rechtsamts der Stadt Neuss, IHK-Präsident Elmar te Neues, IHK-Hauptgeschäftsführer Jürgen Steinmetz, Bürgermeister Reiner Breuer und Beigeordneter Christoph Hölters.   
Nach der Unterzeichnung der Anhandgabe- und Kooperationsvereinbarung für die Errichtung eines „Campus für Bildung und Innovation“ auf dem Wendersplatz (v.l.): Andreas Galland, Leiter des Rechtsamts der Stadt Neuss, IHK-Präsident Elmar te Neues, IHK-Hauptgeschäftsführer Jürgen Steinmetz, Bürgermeister Reiner Breuer und Beigeordneter Christoph Hölters.

Noch vor der Eröffnung der Landesgartenschau Neuss 2026 (LAGA) und dem Start des „Campus‘ Zukunft“ auf dem Wendersplatz stellen die Industrie- und Handelskammer (IHK) Mittlerer Niederrhein, die Stadt Neuss und die Stadthafen Neuss GmbH & Co. KG die Weichen für die künftige Nutzung des Areals zwischen LAGA, Hafen und Innenstadt: Die Partner unterzeichneten eine Anhandgabe- und Kooperationsvereinbarung für die Errichtung eines „Campus für Bildung und Innovation“ auf einem rund 3.000 Quadratmeter großen Areal auf dem Wendersplatz. Der Vertrag sieht vor, dass die IHK alle notwendigen Planungs-, Prüf- und Vorbereitungsschritte für das geplante Bauprojekt durchführen kann. Gleichzeitig wird das Grundstück währenddessen nicht an Dritte vergeben. In das europaweite Vergabeverfahren der IHK für die Planungsleistungen ist die Stadt Neuss eingebunden. Die Anhandgabe schafft somit die Voraussetzungen für den Kauf und die Bebauung des Grundstücks durch die IHK.

„Wir freuen uns sehr, dass wir nun gemeinsam mit der Stadt den nächsten Schritt zur Umsetzung unseres Campus-Projekts gehen“, sagte IHK-Präsident Elmar te Neues. „Dieses Projekt leistet einen zentralen Beitrag zur Fachkräftesicherung unserer Unternehmen und stärkt unsere Region im Strukturwandel.“ IHK-Hauptgeschäftsführer Jürgen Steinmetz verwies auf den ambitionierten Zeitplan: „Die Fertigstellung ist für 2029 avisiert. Die Ausschreibung für Los 1 verläuft sehr vielversprechend. 35 Büros aus ganz Deutschland haben sich bisher beworben.“ Bürgermeiste Reiner Breuer betonte: „Ich freue mich sehr, dass wir mit der heutigen Vereinbarung einen weiteren wichtigen Schritt für die Entwicklung des Wendersplatzes gehen. Der Campus für Bildung und Innovation wird diesen zentralen Standort nachhaltig beleben, neue Frequenz erzeugen und die mit der Landesgartenschau geschaffene Verbindung zwischen Innenstadt und neuem Stadtpark dauerhaft stärken.“

Die Vollversammlung der IHK hat die Errichtung eines „Campus für Bildung und Innovation“ auf dem Wendersplatz beschlossen. Dafür hatte sich die IHK auf den Förderaufruf REVIER.GESTALTEN beworben. Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen sowie die Bezirksregierung Köln und die Zukunftsagentur Rheinisches Revier hatten die grundsätzliche Förderwürdigkeit des Campus-Projekts bestätigt und eine Förderung in Aussicht gestellt. Der Förderantrag wird bis zum 30. Juni gestellt. Grundlage dafür ist, dass die Partner eine Kaufoption für das Grundstück auf dem Wendersplatz vereinbaren.

Der geplante Campus für Bildung und Innovation wird sich auf die zentralen Transformationsfelder der Zukunft konzentrieren: Künstliche Intelligenz und Digitalisierung, Automatisierung, Robotik, Logistik und Industrie 4.0, nachhaltiges Wirtschaften und technologische Innovationen. Konkret geplant sind unter anderem ein Veranstaltungsbereich, Kreativbereiche, ein Studio für digitale Bildung, ein Community-Bereich, Art Thinking Showrooms, Extended-Reality-Werkstätten und Games & Learn Labs. „Mit diesen Lernformaten und Lernorten wird der Campus neue Maßstäbe für die berufliche Bildung setzen“, erläutert IHK-Hauptgeschäftsführer Jürgen Steinmetz. „Er ist mehr als eine lokale Bildungseinrichtung: Er ist ein strategischer Baustein für die Entwicklung des Rheinischen Reviers mit bundesweiter Strahlkraft und Pioniercharakter für die berufliche Bildung der Zukunft.“

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