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Voneinander lernen für schnellere Verfahren

08.07.2026
Michael F. Bayer (Hauptgeschäftsführer der IHK Aachen, 3.v.l.) und Jürgen Steinmetz (Hauptgeschäftsführer der IHK Mittlerer Niederrhein, 5.v.l.) freuten sich über neue Partner des Pakts für Planungsbeschleunigung, v.l.: Prof. Dr. Hans Jörg Hennecke (Hauptgeschäftsführer von HANDWERK.NRW), Katja Domschky (Präsidentin der Architektenkammer NRW), Bianca Achilles (go.Rheinland GmbH) und Oliver Wittke (Vorstandssprecher des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr).
Michael F. Bayer (Hauptgeschäftsführer der IHK Aachen, 3.v.l.) und Jürgen Steinmetz (Hauptgeschäftsführer der IHK Mittlerer Niederrhein, 5.v.l.) freuten sich über neue Partner des Pakts für Planungsbeschleunigung, v.l.: Prof. Dr. Hans Jörg Hennecke (Hauptgeschäftsführer von HANDWERK.NRW), Katja Domschky (Präsidentin der Architektenkammer NRW), Bianca Achilles (go.Rheinland GmbH) und Oliver Wittke (Vorstandssprecher des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr).

Voneinander lernen für schnellere Verfahren – unter diesem Leitgedanken fand der 2. Beschleuniger-Tag der Industrie- und Handelskammern Mittlerer Niederrhein, Aachen und Köln im Rahmen des Pakts für Planungsbeschleunigung statt. Rund 80 Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung diskutierten über innovative Ansätze zur Beschleunigung von Planungs- und Genehmigungsverfahren. Im Fokus standen unter anderem der Faktor Mitarbeitende im Planungs- und Genehmigungsprozess, KI-gestützte Prozesse, digitale Bauantragsprüfungen und Kollaborationsplattformen.

„Unsere Unternehmerinnen und Unternehmer sind auf schnelle Prozesse der Behörden angewiesen, um wirtschaftlich erfolgreich zu sein“, sagte Jürgen Steinmetz, Hauptgeschäftsführer der IHK Mittlerer Niederrhein. „Deshalb benötigen die Mitarbeitenden in den Verwaltungen stabile und rechtssichere Prozesse. Sie müssen die Chancen der Digitalisierung und der Künstlichen Intelligenz nutzen können. Vor allem aber brauchen sie Wissen, Praxiserfahrungen und den Austausch mit Menschen, die vor den gleichen Herausforderungen stehen.“

Während des Beschleuniger-Tags sind folgende Institutionen dem Pakt für Planungsbeschleunigung beigetreten: Architektenkammer NRW, Verkehrsverbund Rhein-Ruhr, go.Rheinland GmbH sowie die Handwerkskammern Aachen, Düsseldorf und Köln. „Wir unterstützen den Pakt für Planungsbeschleunigung und sein Ziel, Verfahren spürbar zu beschleunigen”, betonte Katja Domschky, Präsidentin der Architektenkammer NRW. „Entscheidend ist, Infrastruktur und Wohnungsbau gleichermaßen in den Fokus zu nehmen.“

Oliver Wittke, Vorstandssprecher des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr, erklärte: „Wir kennen die zentrale Bedeutung einer leistungsfähigen Infrastruktur für den Strukturwandel. Gleichzeitig erleben wir täglich die Auswirkungen überlasteter und sanierungsbedürftiger Infrastrukturen auf den ÖPNV. Deshalb treiben wir selbst die Beschleunigung von Planungs- und Umsetzungsprozessen voran: So gehen wir bei Großprojekten in die Vorfinanzierung, digitalisieren noch in diesem Jahr unsere Fördermittelanträge und übernehmen für unsere Kommunen direkt Planungsleistungen.“ Dr. Norbert Reinkober, Geschäftsführer der go.Rheinland GmbH, kommentierte die Unterzeichnung: „Eine leistungsfähige Schieneninfrastruktur ist elementar, um die Menschen im Rheinischen Revier optimal miteinander zu vernetzen und zugleich Verkehrswende und Strukturwandel voranzubringen. Voraussetzung sind beschleunigte Planungsprozesse und eine enge Zusammenarbeit aller beteiligten Akteure.“

Für die Handwerkskammern Aachen, Düsseldorf und Köln sagte Prof. Dr. Hans Jörg Hennecke, Hauptgeschäftsführer von HANDWERK.NRW: „Der Strukturwandel im Rheinischen Revier wird nur gelingen, wenn wir Planungs- und Genehmigungsverfahren beschleunigen, damit aus Plänen schnellstmöglich konkrete Zukunftsprojekte werden. Wir wollen uns an der Erarbeitung konkreter Lösungsvorschläge beteiligen und dazu beitragen, dass Verfahren praxistauglicher und schneller werden.“

Der Pakt für Planungsbeschleunigung ist eine Initiative der Industrie- und Handelskammern Aachen, Köln und Mittlerer Niederrhein. Er vereint Städte, Gemeinden, Kreise sowie die Bezirksregierungen Köln und Düsseldorf in einer gemeinsamen Vereinbarung für schnellere Planungs- und Genehmigungsverfahren. Ziele der Initiative sind, die Transformation im Rheinischen Revier voranzutreiben und die Wirtschaft von Bürokratie zu entlasten.

Weitere Informationen gibt es unter: www.pakt-fuer-planungsbeschleunigung.de

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