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Brüggen 2026: barrierefreie Beschreibung der Grafiken

Beschäftigungsentwicklung insgesamt (Index 1999=100)

Liniendiagramm zur Beschäftigungsentwicklung von 1999 bis 2025, Index 1999 gleich 100, für Nordrhein-Westfalen, Kreis Viersen und Brüggen. Nach einem leichten Rückgang in den frühen 2000er Jahren steigen die Werte in allen drei Vergleichsräumen. Brüggen wächst deutlich stärker als Nordrhein-Westfalen und der Kreis Viersen und liegt 2025 mit rund 165 Indexpunkten klar vor Nordrhein-Westfalen mit rund 127 und dem Kreis Viersen mit rund 118.

Wirtschaftsstrukturen – Beschäftigungsanteile 2025 (in %)

Horizontales Balkendiagramm zu den Beschäftigungsanteilen 2025 in Nordrhein-Westfalen, im Kreis Viersen und in Brüggen. Brüggen weist mit rund 43 Prozent einen deutlich überdurchschnittlichen Anteil im Produzierenden Gewerbe auf. Sonstige Dienstleistungen sind in Brüggen mit rund 35 Prozent deutlich schwächer vertreten als in Nordrhein-Westfalen mit rund 54 Prozent und im Kreis Viersen mit rund 44 Prozent. Auch der Anteil von Handel, Gastgewerbe und Verkehr liegt in Brüggen mit rund 18 Prozent unter den Vergleichswerten.

Beschäftigungsentwicklung: Produzierendes Gewerbe (2015-2025, 2015=100)

Liniendiagramm zur Beschäftigungsentwicklung im Produzierenden Gewerbe von 2015 bis 2025, Index 2015 gleich 100, für Nordrhein-Westfalen, den Kreis Viersen und Brüggen. Brüggen liegt im gesamten Zeitraum deutlich über den Vergleichsräumen, steigt bis 2019 stark auf gut 108, fällt 2021 kurz auf gut 105, erreicht 2023 und 2024 knapp 109 und liegt 2025 bei rund 108. Nordrhein-Westfalen steigt zunächst bis knapp 105 und sinkt danach bis 2025 auf rund 101. Der Kreis Viersen entwickelt sich moderater, erreicht zwischenzeitlich knapp 104 und liegt 2025 bei rund 102. Zentrale Aussage: Das Produzierende Gewerbe in Brüggen entwickelt sich deutlich dynamischer als in Nordrhein-Westfalen und im Kreis Viersen.

Beschäftigungsentwicklung: Handel und Dienstleistungen (2015–2025, 2015=100)

Liniendiagramm zur Beschäftigungsentwicklung in Handel und Dienstleistungen von 2015 bis 2025, Index 2015 gleich 100, für Nordrhein-Westfalen, den Kreis Viersen und Brüggen. Alle drei Vergleichsräume wachsen, Brüggen jedoch deutlich stärker: Der Wert steigt von 100 auf rund 132, nach einem Zwischenhoch von etwa 128 im Jahr 2021, einem Rückgang auf rund 123 im Jahr 2022 und einem Höchststand von etwa 134 im Jahr 2024. Nordrhein-Westfalen entwickelt sich gleichmäßiger und erreicht 2025 rund 120, der Kreis Viersen rund 119. Zentrale Aussage: Brüggen verzeichnet in Handel und Dienstleistungen ein deutlich überdurchschnittliches Beschäftigungswachstum.

Anteil der Arbeitslosen an der erwerbsfähigen Bevölkerung 2025 (in %) und Prozentuale Änderung seit 2015

Gruppiertes Balkendiagramm zu Arbeitslosenquote 2025 und Veränderung seit 2015 für Nordrhein-Westfalen, den Kreis Viersen sowie die Kommunen Brüggen, Grefrath, Jüchen, Niederkrüchten, Rommerskirchen und Schwalmtal. Der Anteil der Arbeitslosen an der erwerbsfähigen Bevölkerung liegt 2025 in allen Kommunen zwischen rund 3 und 7 Prozent; am höchsten in Nordrhein-Westfalen mit rund 6,7 Prozent und am niedrigsten in Rommerskirchen mit rund 3,1 Prozent. Die Entwicklung seit 2015 verläuft sehr unterschiedlich: Jüchen verzeichnet mit rund plus 26 Prozent den stärksten Anstieg, gefolgt von Rommerskirchen mit rund plus 15 Prozent und Nordrhein-Westfalen mit rund plus 5 Prozent. Rückgänge zeigen sich vor allem in Brüggen mit rund minus 12 Prozent und im Kreis Viersen mit rund minus 11 Prozent; Grefrath, Niederkrüchten und Schwalmtal verzeichnen ebenfalls leichte bis mittlere Rückgänge. Zentrale Aussage: Trotz ähnlich hoher aktueller Arbeitslosenanteile unterscheiden sich die Entwicklungen seit 2015 zwischen den Kommunen deutlich.

Einzelhandelsrelevante Kaufkraft & Zentralität (Index, 100=Bund)

Gruppiertes Balkendiagramm zu einzelhandelsrelevanter Kaufkraft je Einwohner und Zentralität 2025, Deutschland gleich 100, für Nordrhein-Westfalen, den Kreis Viersen sowie die Kommunen Brüggen, Grefrath, Jüchen, Niederkrüchten, Rommerskirchen und Schwalmtal. Die Kaufkraft liegt in allen Vergleichsräumen nahe am Bundesdurchschnitt und bewegt sich zwischen rund 98 und 107; den höchsten Wert erreicht Rommerskirchen mit rund 107. Die Zentralität streut deutlich stärker: Nordrhein-Westfalen liegt mit rund 101 leicht über dem Bundeswert, Brüggen mit rund 97 knapp darunter und der Kreis Viersen mit rund 92 merklich darunter. Noch niedrigere Werte zeigen Schwalmtal mit rund 87 sowie Grefrath, Jüchen, Niederkrüchten und Rommerskirchen mit jeweils etwa 75 bis 77. Zentrale Aussage: Die Kaufkraft ist in allen Räumen relativ ähnlich, die Zentralität liegt in den meisten Kommunen jedoch teils deutlich unter dem Bundesdurchschnitt.

 

Steuereinnahmekraft 2025 (Euro je Einwohner)

Vertikales Balkendiagramm zur Steuereinnahmekraft 2024 in Euro je Einwohner für Nordrhein-Westfalen, den Kreis Viersen, Brüggen und ausgewählte Vergleichskommunen. Die Werte reichen von rund 1.000 bis 2.300 Euro je Einwohner. Die höchsten Werte erreichen Ense und Anröchte mit jeweils rund 2.300 Euro, der niedrigste Wert entfällt auf Bad Lippspringe mit rund 1.030 Euro. Brüggen liegt mit rund 1.650 Euro im oberen Mittelfeld, leicht über dem Kreis Viersen mit rund 1.600 Euro und unter Nordrhein-Westfalen mit rund 1.780 Euro. Deutlich niedrigere Werte weisen unter anderem Grefrath, Jüchen und Niederkrüchten auf, höhere Werte unter anderem Gescher, Herzebrock-Clarholz und Linnich. Zentrale Aussage: Brüggen verfügt über eine im Vergleich solide, aber nicht überdurchschnittlich hohe Steuereinnahmekraft.

Realsteueraufbringungskraft der Gewerbesteuer 2025 (Euro je Einwohner)

Vertikales Balkendiagramm zur Realsteueraufbringungskraft der Gewerbesteuer 2024 in Euro je Einwohner für Nordrhein-Westfalen, den Kreis Viersen, Brüggen und ausgewählte Vergleichskommunen. Die Werte streuen stark zwischen rund 300 und 1.400 Euro je Einwohner. Die höchsten Werte erreichen Anröchte mit rund 1.400 Euro und Ense mit rund 1.360 Euro, der niedrigste Wert entfällt auf Jüchen mit rund 300 Euro. Brüggen liegt mit rund 830 Euro je Einwohner im Mittelfeld, über dem Kreis Viersen mit rund 760 Euro, aber unter Nordrhein-Westfalen mit rund 940 Euro. Deutlich höhere Werte weisen unter anderem Gescher, Herzebrock-Clarholz und Linnich auf, deutlich niedrigere unter anderem Grefrath, Bad Lippspringe und Isselburg. Zentrale Aussage: Brüggen erzielt bei der Gewerbesteuer eine mittlere Realsteueraufbringungskraft, die über dem Kreisdurchschnitt, aber klar unter den Spitzenwerten der Vergleichskommunen liegt.

Entwicklung der Steuereinnahmekraft (2019–2024, in %)

Vertikales Balkendiagramm zur Entwicklung der Steuereinnahmekraft je Einwohner von 2019 bis 2024 in Prozent für Nordrhein-Westfalen, den Kreis Viersen, Brüggen und ausgewählte Vergleichskommunen. Die Werte reichen von rund 4 bis 58 Prozent. Den stärksten Anstieg verzeichnen Kalkar mit rund 58 Prozent und Anröchte mit rund 45 Prozent, den geringsten Jüchen mit rund 4 Prozent sowie Alpen und Zülpich mit jeweils unter 10 Prozent. Brüggen liegt mit rund 35 Prozent im oberen Bereich, deutlich über Nordrhein-Westfalen mit rund 25 Prozent und dem Kreis Viersen mit rund 24 Prozent. Zentrale Aussage: Die Steuereinnahmekraft ist in Brüggen seit 2019 überdurchschnittlich stark gewachsen, auch wenn einzelne Vergleichskommunen noch höhere Zuwächse aufweisen.

Entwicklung der Realsteueraufbringungskraft (2019–2024, in %)

Vertikales Balkendiagramm zur Entwicklung der Realsteueraufbringungskraft je Einwohner von 2019 bis 2024 in Prozent für Nordrhein-Westfalen, den Kreis Viersen, Brüggen und ausgewählte Vergleichskommunen. Die Werte reichen von rund minus 13 bis plus 135 Prozent. Den stärksten Anstieg verzeichnet Kalkar mit rund 135 Prozent; weitere hohe Zuwächse zeigen Brüggen mit rund 67 Prozent, Linnich mit rund 64 Prozent, Anröchte mit rund 58 Prozent und Niederkrüchten mit rund 52 Prozent. Nordrhein-Westfalen und der Kreis Viersen liegen jeweils bei rund 31 Prozent. Rückgänge verzeichnen unter anderem Alpen mit rund minus 13 Prozent, Jüchen mit rund minus 12 Prozent sowie Reken und Zülpich mit leichten Minusraten. Zentrale Aussage: Brüggen weist seit 2019 einen deutlich überdurchschnittlichen Anstieg der Realsteueraufbringungskraft auf und liegt klar über Nordrhein-Westfalen und dem Kreis Viersen.

Verschuldung

Vertikales Balkendiagramm zur Bruttoverschuldung je Einwohner am 31.12.2024 für Nordrhein-Westfalen, den Kreis Viersen, Brüggen und ausgewählte Vergleichskommunen. Die Werte reichen von nahezu 0 bis rund 4.100 Euro je Einwohner. Den höchsten Wert weist Nordrhein-Westfalen mit rund 4.100 Euro auf, gefolgt von Rommerskirchen mit rund 3.750 Euro sowie Jüchen und Linnich mit jeweils knapp 2.900 Euro. Brüggen liegt mit rund 2.100 Euro je Einwohner im oberen Mittelfeld und damit etwa auf dem Niveau des Kreises Viersen, aber deutlich unter Nordrhein-Westfalen. Besonders niedrige Verschuldungsstände zeigen Gangelt und Reken mit nahezu 0 Euro sowie Isselburg, Kalkar und Zülpich mit unter 1.000 Euro. Zentrale Aussage: Brüggen ist spürbar verschuldet, liegt im Vergleich jedoch im Mittelfeld und deutlich unter dem Landeswert.

Kassenkredite

Vertikales Balkendiagramm zu Kassenkrediten je Einwohner am 31. Dezember 2024 im Kernhaushalt für Nordrhein-Westfalen, den Kreis Viersen, Brüggen und ausgewählte Vergleichskommunen. Die Werte reichen von 0 bis rund 1.780 Euro je Einwohner. Die höchsten Kassenkredite weisen Rommerskirchen mit rund 1.780 Euro und Linnich mit rund 1.430 Euro auf; Nordrhein-Westfalen liegt bei rund 1.200 Euro. Grefrath und Jüchen verzeichnen mittlere Werte von rund 670 beziehungsweise 320 Euro, der Kreis Viersen liegt bei rund 200 Euro. Brüggen weist dagegen nahezu keine Kassenkredite auf und liegt damit deutlich unter Nordrhein-Westfalen, dem Kreis Viersen und den meisten belasteten Vergleichskommunen. Zentrale Aussage: Brüggen ist bei den Kassenkrediten kaum belastet, während einzelne Vergleichskommunen sehr hohe Bestände aufweisen.

Gewerbesteuerhebesatz

Vertikales Balkendiagramm zum Gewerbesteuerhebesatz 2025 in Nordrhein-Westfalen, dem Kreis Viersen, Brüggen und ausgewählten Vergleichskommunen. Die Hebesätze liegen überwiegend in einem engen Bereich zwischen rund 410 und 480 Punkten. Brüggen gehört mit gut 410 Punkten zu den niedrigeren Werten und liegt damit unter Nordrhein-Westfalen mit rund 470 Punkten sowie unter dem Kreis Viersen mit rund 440 Punkten. Den höchsten Hebesatz weist Linnich mit rund 540 Punkten auf, den niedrigsten Reken mit rund 390 Punkten. Zentrale Aussage: Brüggen hat im Vergleich einen eher niedrigen Gewerbesteuerhebesatz und damit günstigere steuerliche Rahmenbedingungen als viele andere betrachtete Kommunen.

Hebesatz Grundsteuer (B)

Vertikales Balkendiagramm zum Hebesatz der Grundsteuer B für Nicht-Wohngrundstücke 2025 in Nordrhein-Westfalen, dem Kreis Viersen, Brüggen und ausgewählten Vergleichskommunen. Die Hebesätze streuen deutlich zwischen nahezu 0 und rund 910 Punkten. Die höchsten Werte weisen Anröchte und Nordrhein-Westfalen mit jeweils rund 900 Punkten sowie Zülpich mit rund 830 Punkten auf. Brüggen liegt mit rund 700 Punkten leicht über dem Kreis Viersen mit rund 660 Punkten und im oberen Mittelfeld. Niedrigere Werte zeigen unter anderem Niederkrüchten und Bad Lippspringe mit rund 500 Punkten sowie Reken mit rund 440 Punkten; Gescher und Herzebrock-Clarholz liegen nahe 0. Zentrale Aussage: Brüggen hat einen vergleichsweise hohen Hebesatz bei der Grundsteuer B, bleibt aber unter den Spitzenwerten einzelner Vergleichskommunen.

Zufriedenheit nach Themenfeldern

Horizontales Balkendiagramm zur Zufriedenheit nach Themenfeldern in Brüggen im Vergleich zum Durchschnitt im IHK-Bezirk Mittlerer Niederrhein, bewertet auf einer Skala von 1 für sehr gut bis 6 für ungenügend. Brüggen schneidet in vier von fünf Themenfeldern besser ab als der Durchschnitt des Mittleren Niederrheins: bei innerörtlichen Standortfaktoren, kommunalen Kosten und Leistungen, arbeitsmarktrelevanten Standortfaktoren sowie im Gesamturteil über alle Themenfelder. Nur bei den harten Standortfaktoren liegt Brüggen geringfügig schlechter. Die Bewertungen bewegen sich insgesamt in beiden Vergleichsräumen überwiegend um die Note 3. Zentrale Aussage: Brüggen wird insgesamt etwas günstiger bewertet als der Durchschnitt im Mittleren Niederrhein, mit den größten Vorteilen bei innerörtlichen und arbeitsmarktrelevanten Standortfaktoren.

Harte Standortfaktoren (Teil 1)

Horizontales Balkendiagramm zu einzelnen Standortfaktoren in Brüggen mit drei Angaben je Merkmal: aktuelle Bewertungslücke zum Durchschnitt des Mittleren Niederrheins sowie Verbesserung oder Verschlechterung in Prozentpunkten seit 2021. Die größte positive Abweichung zeigt das Image und der Bekanntheitsgrad des Standortes mit rund plus 0,5 Punkten gegenüber dem regionalen Durchschnitt. Kleinere Vorteile bestehen bei der Verkehrsanbindung an das Straßen- und Autobahnnetz, beim Zustand der überörtlichen Straßeninfrastruktur, bei der Möglichkeit für nachhaltiges Wirtschaften und bei den Energiekosten. Nachteile gegenüber dem Mittleren Niederrhein zeigen vor allem die Informations- und Kommunikationsinfrastruktur sowie die Miet- und Pachtpreise, jeweils leicht im negativen Bereich. Seit 2021 verbessert hat sich vor allem die Verkehrsanbindung; kleinere Verbesserungen zeigen sich auch beim Zustand der überörtlichen Straßeninfrastruktur und bei den Miet- und Pachtpreisen. Deutliche Verschlechterungen seit 2021 betreffen vor allem die Energiekosten und die Möglichkeit für nachhaltiges Wirtschaften; weitere kleinere Verschlechterungen zeigen sich beim Image, bei der Informations- und Kommunikationsinfrastruktur sowie beim Angebot unternehmensnaher Dienstleistungen. Zentrale Aussage: Brüggen liegt bei mehreren Standortfaktoren leicht bis deutlich über dem Durchschnitt des Mittleren Niederrheins, hat sich seit 2021 aber vor allem bei energie- und nachhaltigkeitsbezogenen Aspekten verschlechtert.

Harte Standortfaktoren (Teil 2)

Horizontales Balkendiagramm zu ausgewählten Standortfaktoren in Brüggen mit drei Angaben je Merkmal: aktuelle Bewertungslücke zum Durchschnitt des Mittleren Niederrheins sowie Verbesserung oder Verschlechterung in Prozentpunkten seit 2021. Positive Abweichungen zeigt Brüggen vor allem bei der Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge und leicht bei der Nähe zu wichtigen Kunden. Nahe am Durchschnitt liegen die Grundstückspreise. Nachteile gegenüber dem Mittleren Niederrhein zeigen das Wohnungsangebot, die Verkehrsanbindung an den ÖPNV sowie besonders deutlich die Anbindung an Schienenwege und Luftverkehr. Seit 2021 verbessern sich vor allem die Bewertungen der Schienen- und Luftverkehrsanbindung deutlich, außerdem leicht die Nähe zu wichtigen Kunden und die Grundstückspreise. Verschlechterungen zeigen sich beim Wohnungsangebot und leicht bei der ÖPNV-Anbindung. Zentrale Aussage: Brüggen weist bei verkehrsbezogenen Standortfaktoren teils deutliche Schwächen gegenüber dem regionalen Durchschnitt auf, hat sich seit 2021 aber gerade bei Schiene und Luftverkehr spürbar verbessert.

Innerörtlichen Standortfaktoren

Horizontales Balkendiagramm zu innerörtlichen Standortfaktoren in Brüggen mit drei Angaben je Merkmal: aktuelle Bewertungslücke zum Durchschnitt des Mittleren Niederrheins sowie Verbesserung oder Verschlechterung in Prozentpunkten seit 2021. Brüggen wird in allen gezeigten Merkmalen besser bewertet als der regionale Durchschnitt. Die größten positiven Abweichungen zeigen die Höhe der Parkgebühren mit gut plus 0,8 Punkten, das Naherholungs- und Freizeitangebot mit rund plus 0,6 sowie Stadtbild und Ortsbild und die Sicherheit im Stadtzentrum mit jeweils rund plus 0,5. Auch Verkehrsverhältnisse, Zustand des innerstädtischen Straßennetzes, Einkaufsmöglichkeiten, Parkplatzangebot und kulturelles Angebot liegen im Plus. Seit 2021 verbessern sich vor allem das Parkplatzangebot und die Verkehrsverhältnisse beziehungsweise Mobilität, außerdem Sicherheit, Parkgebühren und das kulturelle Angebot. Leichte Verschlechterungen zeigen sich nur beim Stadtbild und Ortsbild sowie beim Naherholungs- und Freizeitangebot. Zentrale Aussage: Brüggen schneidet bei den innerörtlichen Standortfaktoren durchweg besser ab als der Mittlere Niederrhein und hat sich seit 2021 in den meisten Teilbereichen zusätzlich verbessert.

Kommunale Kosten und Leistungen

Horizontales Balkendiagramm zu kommunalen Kosten und Leistungen in Brüggen mit drei Angaben je Merkmal: aktuelle Bewertungslücke zum Durchschnitt des Mittleren Niederrheins sowie Verbesserung oder Verschlechterung in Prozentpunkten seit 2021. Brüggen wird in allen dargestellten Merkmalen überwiegend besser bewertet als der regionale Durchschnitt. Die größten positiven Abweichungen zeigen die Kommunikation mit der Kommunalverwaltung, die behördlichen Reaktionszeiten sowie die Erreichbarkeit und Öffnungszeiten der Behörden mit jeweils gut plus 0,5 Punkten. Ebenfalls positiv bewertet werden der Digitalisierungsgrad der Kommunalverwaltung, die Dauer von Plan- und Genehmigungsverfahren, die Höhe des Gewerbesteuerhebesatzes, die Höhe öffentlicher Gebühren, die Höhe des Grundsteuerhebesatzes, die Service- und Netzwerkangebote der Wirtschaftsförderung sowie die Bestandspflege ortsansässiger Betriebe. Seit 2021 verbessern sich vor allem die Kommunikation mit der Kommunalverwaltung und die behördlichen Reaktionszeiten, kleinere Verbesserungen zeigen sich auch bei Erreichbarkeit, Planungs- und Genehmigungsverfahren. Deutlich verschlechtert hat sich die Bewertung der Bestandspflege ortsansässiger Betriebe; kleinere Verschlechterungen zeigen sich beim Grundsteuer- und Gewerbesteuerhebesatz sowie bei den Service- und Netzwerkangeboten der Wirtschaftsförderung. Zentrale Aussage: Brüggen schneidet bei kommunalen Kosten und Leistungen insgesamt klar besser ab als der Durchschnitt im Mittleren Niederrhein, mit besonderer Stärke in der Verwaltungsqualität.

Arbeitsmarktfaktoren

Horizontales Balkendiagramm zu arbeitsmarktrelevanten Standortfaktoren in Brüggen mit drei Angaben je Merkmal: aktuelle Bewertungslücke zum Durchschnitt des Mittleren Niederrheins sowie Verbesserung oder Verschlechterung in Punkten seit 2020. Brüggen wird in allen dargestellten Merkmalen besser bewertet als der regionale Durchschnitt. Die größten positiven Abweichungen zeigen die Lernqualität an den allgemeinbildenden Schulen, die Zusammenarbeit zwischen Betrieben und Schulen sowie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Ebenfalls überdurchschnittlich bewertet werden das gute Wohnumfeld für Mitarbeitende, die Lernqualität an den Berufsschulen, die Qualifikation der lokalen Arbeitskräfte, das Weiterbildungsangebot, das Angebot an Hochschulen im Umkreis und die lokale Verfügbarkeit von Arbeitskräften. Seit 2020 verbessern sich vor allem die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, die Zusammenarbeit zwischen Betrieben und Schulen, das Weiterbildungsangebot und die Qualifikation der lokalen Arbeitskräfte; nur bei der lokalen Verfügbarkeit von Arbeitskräften zeigt sich eine leichte Verschlechterung. Zentrale Aussage: Brüggen schneidet bei arbeitsmarktrelevanten Standortfaktoren insgesamt klar besser ab als der Durchschnitt im Mittleren Niederrhein und hat sich in den meisten Teilbereichen weiter verbessert.

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