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Beschäftigung sichern statt kündigen

15.09.2026

Wenn langjährige Beschäftigte nach einer schweren Erkrankung in den Betrieb zurückkehren möchten, ist dies für viele Arbeitgeber eine Herzensangelegenheit. Über Jahre gewachsene Vertrauensverhältnisse, wertvolle Erfahrung und umfangreiches Fachwissen machen diese Mitarbeitenden zu wichtigen Stützen des Unternehmens. Deshalb suchen viele Betriebe nach Wegen, die Beschäftigung fortzusetzen und den Mitarbeitenden auch unter veränderten gesundheitlichen Voraussetzungen im Unternehmen zu halten. Unterstützung für Unternehmen und Mitarbeitende gibt es bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) Mittlerer Niederrhein, genauer: bei der Einheitlichen Ansprechstelle für Arbeitgeber (EAA). Fachberaterin Dorothee Schartz bietet am Montag, 21. September, von 13.30 bis 15.30 Uhr eine Telefonaktion rund um das Thema an.

„Auf beiden Seiten entstehen häufig Unsicherheiten. Beschäftigte fragen sich, ob sie den Anforderungen ihres Arbeitsplatzes künftig noch gerecht werden können. Arbeitgeber möchten wissen, welche Anpassungen erforderlich sind und welche rechtlichen oder organisatorischen Aspekte dabei berücksichtigt werden müssen“, erklärt Schartz. Die gute Nachricht: Eine anerkannte Schwerbehinderung bedeutet keineswegs automatisch das Ende eines Arbeitsverhältnisses. Technische Hilfen, Anpassungen des Arbeitsplatzes, veränderte Arbeitsabläufe oder gezielte Unterstützungsangebote können oftmals die Leistungsfähigkeit des Arbeitnehmers wiederherstellen. Schartz: „Für diese Unterstützungsleistungen gibt es Kostenträger, die mit Expertise, Beratung und umfangreichen Leistungspaketen helfen und fördern können.“

Die Suche nach dem jeweils richtigen Ansprechpartner kann aber schon mal Zeit und Nerven kosten. Auch dabei unterstützt die EAA-Beraterin kostenfrei, unabhängig und trägerübergreifend. Dorothee Schartz steht am 21. September von 13.30 bis 15.30 Uhr für alle Arbeitgeber-Fragen rund um das Thema unter Tel. 02151 635-367 zur Verfügung. Weitere Infos gibt es online unter: mittlerer-niederrhein.ihk.de/P245

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