IHK hatte zum Nachhaltigkeitstag Wirtschaft eingeladen
Nachhaltigkeit zahlt sich aus – für Umwelt, Klima und Unternehmen. Das wurde beim Nachhaltigkeitstag Wirtschaft deutlich, zu dem die Industrie- und Handelskammer (IHK) Mittlerer Niederrhein in den IHK-Pavillon auf dem Campus Zukunft in Neuss eingeladen hatte. Anhand von 14 Praxisbeispielen für Nachhaltigkeit aus den Bereichen Mobilität, Lieferketten, Ressourcenmanagement sowie Kommunikation präsentierten Unternehmen konkrete Maßnahmen und berichteten über ihre Erfahrungen aus dem betrieblichen Alltag.
Die vorgestellten Beispiele machten deutlich, wie unterschiedlich Unternehmen Nachhaltigkeit in ihren Geschäftsalltag integrieren. So zeigte etwa die Contargo GmbH & Co. KG aus Neuss, wie durch die Verlagerung von Containertransporten auf Schiene und Binnenschiff ein nachhaltiger Gütertransport umgesetzt werden kann. Die FYNCH-HATTON Textilhandelsgesellschaft mbH aus Mönchengladbach erläuterte, welche Rolle Zertifizierungen für nachhaltiges Wirtschaften spielen. Um Lehm als ressourcenschonenden Baustoff und dessen Potenzial für eine nachhaltige Bauwirtschaft ging es beim Impuls der ClayTec GmbH & Co. KG aus Viersen. Der Rhein-Kreis Neuss präsentierte mit der Donut-Ökonomie einen Ansatz, wie nachhaltige Entwicklung strategisch und verständlich kommuniziert werden kann. Das Thema der Alberdingk Boley GmbH aus Krefeld lautete „Nachhaltige Lieferketten: Anforderungen verstehen und Potenziale nutzen“.
Es wurde deutlich, dass nachhaltiges Wirtschaften für Unternehmen längst mehr ist als ein Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz. „Nachhaltigkeit ist kein ,Nice-to-have‘ mehr“, erklärt IHK-Hauptgeschäftsführer Jürgen Steinmetz. „Unternehmen, die heute nachhaltig handeln, stärken ihre Wettbewerbsfähigkeit und schaffen die Grundlage für langfristigen wirtschaftlichen Erfolg.“
Ein zentrales Fazit der Veranstaltung: Der Austausch beschleunigt den Fortschritt. Dialog und Lernen von erfolgreichen Praxisbeispielen helfen Unternehmen dabei, Herausforderungen besser zu bewältigen und neue Lösungsansätze im eigenen Betrieb umzusetzen. „Besondere Bedeutung kommt der Transparenz und Kommunikation zu. Kunden, Geschäftspartner und weitere Stakeholder erwarten zunehmend nachvollziehbare Informationen zu Nachhaltigkeitsaspekten – beispielsweise entlang von Lieferketten“, sagt Heike Jani, IHK-Beraterin für Umwelt und Nachhaltigkeit. „Unternehmen, die frühzeitig entsprechende Strukturen schaffen und offen über ihre Aktivitäten informieren, können Vertrauen stärken und Wettbewerbsvorteile erzielen.“
Die IHK unterstützt Unternehmen auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit mit einem breiten Beratungsangebot. Informationen sind zu finden unter: mittlerer-niederrhein.ihk.de/P537
Ansprechpartnerinnen zum Thema
Kontakte-
Heike Jani
Beraterin für Umwelt und Nachhaltigkeit
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Carmen Granderath
Pressereferentin
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