Für den Zertifikatslehrgang IT-Projektmanager, der in Kürze von der Industrie- und Handelskammer (IHK) Mittlerer Niederrhein angeboten wird, gibt es noch freie Plätze. Der Kurs findet vom 30. Januar bis zum 6. März in der IHK in Krefeld statt und richtet sich an Projektmanager, Projektleiter und Projektmitarbeiter sowie Fach- und Führungskräfte im IT-Bereich. Im Bereich der IT sind Projekte elementar für die Verwirklichung von Innovationen. In dem Zertifikatslehrgang werden Methoden und Arbeitstechniken des professionellen IT-Projektmanagements vermittelt. Teilnehmende können im Anschluss die eigenen Projekte effizient organisieren und planen. Die Veranstaltung vermittelt die für die Praxis relevanten Kenntnisse und Fähigkeiten zum systematischen Projektmanagement von IT-Projekten, um Ressourcen bestmöglich planen, die Effizienz steigern und mit Erfolg abschließen zu können. Weitere Infos und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es online unter: mittlerer-niederrhein.ihk.de/E652 Ansprechpartner zum Thema Kontakt
Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Mittlerer Niederrhein weist Unternehmen darauf hin, dass derzeit täuschend echt gestaltete Betrugsschreiben per E-Mail verschickt werden. Sie sind angeblich vom „Bundeszentralamt für Steuern“ (BZSt) und fordern zur Zahlung eines Ordnungsgeldes wegen angeblicher Verstöße gegen die Offenlegungspflicht auf. Die E-Mail hat einen Anhang und wird von der Adresse „steuerfragen@p8-mail.de“ versendet. Im Nachrichtenteil sind der Bundesadler und die deutschen Nationalfarben neben dem vermeintlichen Absender „Bundeszentralamt für Steuern“ zu sehen. Das angehängte Schreiben gibt als Absender das „Bundeszentralamt für Steuern, An der Küppe 1, 53225 Bonn“ an. Im Betreff wird auf eine „Zahlungserinnerung im Ordnungsgeldverfahren wegen unterlassener Offenlegung von Umsatzzahlen im Geschäftsjahr 2023“ verwiesen. Es wird eine Gesamtsumme von 365,50 Euro gefordert. Als Verwendungszweck wird ein „Kassenzeichen“ angegeben. Auffällig ist insbesondere die angegebene IBAN: IE08 SUMU 9903 6512 5427 76 (Irland). „Ordnungsgeldverfahren wegen Offenlegungsverstößen werden ausschließlich vom Bundesamt für Justiz durchgeführt“, erklärt IHK-Rechtsberater Gregor Waschau. Zudem sei die Aufforderung, auf ein Konto einer „Sachverständigen“ zu zahlen, unüblich. „Obwohl Mail und PDF zunächst einen professionellen Eindruck machen, lässt sich der Betrug an der Bankverbindung und an der Absender-Adresse erkennen“, sagt Waschau. Deutsche Behörden verwenden ausschließlich deutsche Bankverbindungen (IBAN beginnt mit DE). „Eine Überweisung ins Ausland ist ein klares Warnsignal“, betont er. „Adressaten sollten unbedingt die Domain, von der die Mail verschickt wird, prüfen. An dem Teil nach dem @ erkennt man meist, dass es sich um für den Betrugsversuch erstellte Mail-Adressen handelt.“ Unternehmen, die eine IHK-Mail erhalten, die ihnen verdächtig erscheint, können sich an Gregor Waschau (Tel. 02151 635-416, E-Mail: gregor.waschau@mittlerer-niederrhein.ihk.de) wenden. Auf ihrer Website informiert die IHK über sämtliche Betrugsversuche, über die sie Kenntnis hat: www.mittlerer-niederrhein.ihk.de/P714 Ansprechpartner zum Thema Kontakt
Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Mittlerer Niederrhein kritisiert die aktuelle Diskussion zur Erbschaftsteuer. „Inmitten einer Wirtschaftskrise über Maßnahmen nachzudenken, die die Unternehmen zusätzlich belasten und Investitionen bremsen, ist kontraproduktiv“, erklärt IHK-Hauptgeschäftsführer Jürgen Steinmetz. „Der Fokus sollte darauf liegen, die Steuereinnahmen des Staates durch größeres Wirtschaftswachstum zu erhöhen.“ Die geplanten Änderungen würden aus Sicht der IHK bei der Übertragung von Betriebsvermögen zu einer deutlich höheren steuerlichen Belastung führen und damit insbesondere eigentümer- und familiengeführte Unternehmen zusätzlich unter Druck setzen. „Gerade diese Unternehmen bilden das Rückgrat der Wirtschaft am Mittleren Niederrhein, sichern Arbeitsplätze und investieren langfristig am Standort“, so Steinmetz. Eine spürbare Mehrbelastung bei der Unternehmensnachfolge würde notwendige Investitionen erschweren und die wirtschaftliche Stabilität vieler Betriebe gefährden – mit negativen Folgen für den Investitions- und Wirtschaftsstandort Deutschland insgesamt. Der vorgesehene Freibetrag für Betriebsvermögen in Höhe von 5 Millionen Euro erscheint aus Sicht der IHK zu niedrig. In der Praxis wäre dieser Freibetrag bei der Bewertung vieler Unternehmen schnell ausgeschöpft. Bereits die Einbeziehung von Gewerbegrundstücken, Produktions- und Lagergebäuden sowie Fuhr- und Maschinenparks, führt dazu, dass bei der Übergabe an die nächste Generation in zahlreichen Fällen erhebliche Steuerzahlungen anfallen würden. Die von der SPD angestrebte Gleichbehandlung sämtlicher Vermögensarten im Erbschaftsteuerrecht sieht die IHK skeptisch. Aus Sicht der Wirtschaft bestehen grundlegende Unterschiede zwischen frei verfügbarem Finanzvermögen und Vermögenswerten, die als produktives Kapital dauerhaft in Unternehmen gebunden sind. „Ob Mittel liquide auf einem Bankkonto zur Verfügung stehen oder langfristig in Maschinen, Immobilien und laufenden Produktionsprozessen investiert sind, macht einen erheblichen Unterschied“, betont Steinmetz. Als Folge befürchtet die IHK, dass viele Erben auch prosperierende Unternehmen verkaufen müssten, um die Steuern aufzubringen. Das könnte zu einer Veränderung der Unternehmenslandschaft in der Region führen – weg vom Familienunternehmen hin zum investorengeführten Betrieb. „Damit geht in den Betrieben regionale Identität verloren und der Wirtschaftsstandort insgesamt verliert weiter an Resilienz“, befürchtet Steinmetz. „Es ist daher dringend erforderlich, die besonderen Anforderungen der Unternehmensnachfolge stärker zu berücksichtigen und steuerliche Regelungen so auszugestalten, dass Betriebe nicht in ihrer Substanz gefährdet und Investitionen sowie Arbeitsplätze langfristig gesichert werden.“ Aus Sicht der IHK ist auch der Zeitpunkt dieser Steuerpläne höchst problematisch. Aktuelle Zahlen der Bundesagentur für Arbeit zeigen, dass in der Region Mittlerer Niederrhein zwischen Juni 2024 und Juni 2025 mehr als 1.000 sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse weggefallen sind, in den produzierenden Branchen sogar rund 2.700. Die jüngsten Konjunkturberichte der IHK zeigen zudem, dass die Unternehmen Investitionen zurückstellen. „Statt dringend notwendige strukturelle Reformen und Entlastungen für die Wirtschaft voranzubringen, werden erneut Überlegungen angestellt, wie Unternehmen stärker belastet werden können“, kritisiert Steinmetz. „Viele Familienunternehmen werden sich angesichts dieser wirtschaftsfeindlichen Stimmung mit Investitionen am Standort weiter zurückhalten.“ Ansprechpartner zum Thema Kontakt
Unter dem Titel „Parents’ Day – Mein Kind kann“ laden die Industrie- und Handelskammern (IHKs) am 5. Februar von 17 bis 18.30 Uhr zu einem bundesweiten digitalen Informationsabend für Eltern und Erziehungsberechtigte ein. Das kostenfreie Live-Webinar richtet sich insbesondere an Eltern von Schülerinnen und Schülern ab Klassenstufe 8 und unterstützt sie in ihrer wichtigen Rolle bei der beruflichen Orientierung ihrer Kinder. In Anlehnung an den bekannten girls’ day bzw. boys’ day wurde der Parents’ Day entwickelt, um Eltern bei der Berufswahl ihrer Kinder gezielt zu begleiten. Das kompakte Online-Format bietet praxisnahe, leicht verständliche Informationen und zeigt auf, wie junge Menschen auf dem Weg in eine berufliche Ausbildung oder ein duales Studium unterstützt werden können. „Eltern spielen bei der Berufsorientierung eine zentrale Rolle – gleichzeitig ist die Vielfalt an Ausbildungswegen, Berufen und Studienmöglichkeiten heute größer denn je und führt häufig zu Unsicherheiten“, sagt Daniela Perner, Geschäftsführerin der IHK Mittlerer Niederrhein. „Genau hier setzt der Parents’ Day an: Ausbildungsexpertinnen und -experten aus Unternehmen, den Industrie- und Handelskammern sowie der Bundesagentur für Arbeit vermitteln in kurzen, prägnanten Impulsen Wissen rund um den Berufseinstieg mit dualer Ausbildung und dualem Studium.“ Auf dem Programm stehen unter anderem Beiträge zu folgenden Themen: das Erkennen und Fördern individueller Stärken, Beratungs- und Unterstützungsangebote während der Orientierungsphase und Ausbildung, hilfreiche Schritte für den Start ins Berufsleben sowie Entwicklungsmöglichkeiten durch eine duale Ausbildung bis hin zu dualen Studienangeboten. Auch Perspektiven für Studienzweiflerinnen und -zweifler oder Auslandsaufenthalte in der Ausbildung werden thematisiert. Im Mittelpunkt des Parents’ Day stehen die Karrierechancen mit einer beruflichen Ausbildung. Perner: „Noch immer hält sich der Irrglaube, dass ein Studium automatisch die besten Zukunftsperspektiven eröffnet. Dabei sind gut ausgebildete Fachkräfte bei den Unternehmen mehr denn je gefragt.“ Aktuelle Studien zeigen, dass das durchschnittliche Lebenseinkommen von Fachkräften, die mit einer Ausbildung starten und sich beispielsweise zum Techniker, Fachwirt oder Meister weiterbilden, mit dem von Akademikerinnen und Akademikern vergleichbar ist. Mit mehr als 250 Ausbildungsberufen in Industrie und Handel eröffnet die duale Ausbildung vielfältige Möglichkeiten, einen Berufsweg zu finden, der zu den individuellen Stärken, Interessen und Voraussetzungen junger Menschen passt. Die Teilnahme am Webinar ist kostenfrei, eine Anmeldung ist erforderlich unter: event.dihk.de/parentsday Ansprechpartner zum Thema Kontakt
Einer der einflussreichsten Ökonomen Deutschlands steht im Mittelpunkt der diesjährigen Wirtschaftsgespräche Mönchengladbach. Unter dem Titel „Nach uns die Zukunft: Ein neuer Generationenvertrag für Freiheit, Sicherheit und Chancen“ wird Prof. Dr. Marcel Fratzscher als Keynote-Speaker am 28. Januar die Frage beantworten, wie eine lebenswerte Zukunft für kommende Generationen gestaltet werden kann. Zu der Veranstaltung mit dem Präsidenten des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) laden die Industrie- und Handelskammer (IHK) Mittlerer Niederrhein, die WFMG – Wirtschaftsförderung Mönchengladbach GmbH, die Sparkasse Mönchengladbach und die Rheinische Post (RP) in den Hugo Junkers Hangar, Flughafenstraße 101, ein. Beginn ist um 19 Uhr, Einlass um 18.15 Uhr. Fratzscher, der auch Professor für Makroökonomie an der Humboldt-Universität zu Berlin ist, wird an dem Abend Einblicke in sein aktuelles Buch „Nach uns die Zukunft“ geben. Darin stellt er zentrale Fragen zur Verantwortung unserer Generation und zeigt Wege auf, wie aus seiner Sicht Freiheit, Sicherheit und Chancen für alle gesichert werden können – trotz demografischer Herausforderungen und gesellschaftlicher Umbrüche. Nach dem von RP-Redaktionsleiterin Denisa Richters moderierten Begrüßungs-Talk mit Oberbürgermeister Felix Heinrichs sowie IHK-Präsident Elmar te Neues und im Anschluss an die Keynote beantwortet Prof. Dr. Marcel Fratzscher Fragen aus dem Publikum. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Es sind nur noch wenige Plätze frei. Eine Anmeldung ist erforderlich unter: events.mnr.ihk.de/wirtschaftsgespraeche26 Ansprechpartner zum Thema Kontakt
Seit dem 1. Januar gibt es im Zusammenhang mit der Fachkräftegewinnung aus Drittstaaten eine neue Pflicht für Arbeitgebende. Darauf macht die Industrie- und Handelskammer (IHK) Mittlerer Niederrhein aufmerksam. Entsprechende Unternehmen müssen spätestens am ersten Tag der Arbeitsleistung auf die Möglichkeit einer unentgeltlichen Information oder Beratung zu arbeits- und sozialrechtlichen Fragen durch die Beratungsstellen „Faire Integration“ hinweisen. Grundlage für die neue Arbeitgeberpflicht ist § 45c AufenthG, der am 1. Januar 2026 in Kraft getreten ist. Die neue Regelung gilt für Drittstaatler, die ab Jahresanfang 2026 die Arbeit in einem Unternehmen mit Sitz in Deutschland aufnehmen. Bei der Informationspflicht ist zu beachten, dass Beschäftigte spätestens am ersten Tag der Arbeitsleistung informiert werden müssen. Die Information muss in Textform (zum Beispiel E-Mail, Vertragsanlage, Brief) erfolgen und den Hinweis auf die Möglichkeit einer kostenlosen Information oder Beratung zu arbeits- und sozialrechtlichen Themen nach § 45b Absatz 1 Satz 1 und 2 AufenthG (Beratungsangebot „Faire Integration“) enthalten. Mögliche Themen der Beratung durch die Beratungsstellen „Faire Integration“ können sein: Arbeitsvertrag, Lohn, Mindestlohn, Arbeitszeit, Urlaub, Krankheit, Abmahnung, Kündigung, Leiharbeit, Saisonarbeit, Sozialversicherungen (Kranken-, Renten-, Unfallversicherung etc.) oder Rechte und Pflichten von Arbeitnehmenden und Arbeitgebenden. „Faire Integration“ ist ein bundesweites, unentgeltliches und mehrsprachiges Beratungsangebot für Drittstaatsangehörige. Das Angebot richtet sich an Drittstaatsangehörige, die sich bereits in Deutschland befinden oder in Deutschland arbeiten möchten. Bei Fragen zum Thema steht Arnd Thierfelder, IHK-Referent Fachkräftesicherung, unter Tel. 02131 9268-545 zur Verfügung. Eine Übersicht der Beratungsstellen gibt es unter: www.faire-integration.de/beratungsstellen Infos sowie Merkblätter zum Download gibt es auch auf der Website der IHK unter: mittlerer-niederrhein.ihk.de/P262 Ansprechpartner zum Thema Kontakt
Wie können junge Menschen in diesem Jahr, in dem ein ganzer Abiturjahrgang fehlt, noch besser für die duale Berufsausbildung begeistert werden? Und welche Wege gibt es, um Berufsorientierung in Unternehmen und Schulen noch wirksamer zu gestalten? Antworten auf diese Fragen bietet eine kostenfreie Online-Info-Veranstaltung der Industrie- und Handelskammer (IHK) Mittlerer Niederrhein, die sich an Unternehmen und Schulen gleichermaßen richtet. Vorgestellt werden innovative Konzepte und bewährte Projekte zur Berufsorientierung und Nachwuchsgewinnung. Ziel ist es, neue Impulse aufzuzeigen, wie Jugendliche erreicht und für eine Ausbildung gewonnen werden können. Die Online-Info-Veranstaltung findet an zwei Terminen statt: Mittwoch, 28. Januar, von 12.30 bis 13.30 Uhr, oder Mittwoch, 4. Februar, von 13.30 bis 14.30 Uhr. Vorgestellt werden unter anderem folgende Angebote und Projekte: Pop-up-Store Ausbildung an der Landesgartenschau in Neuss; Schulpartnerschaften: Vorteile und Praxisbeispiele; „Check-in-Berufswelt“: Bustouren und Exkursionen für StuBo-Lehrkräfte (StuBo on Tour); Fachpraktiker-Ausbildungen für junge Menschen mit besonderem Förderbedarf; Projekt „LifeTeachUs“ zur Ergänzung des Unterrichts durch Praxis- und Lebenswissen sowie Vorstellung des neuen Welcome Centers für internationale Fachkräfte. Darüber hinaus wird der Veranstaltungskalender 2026 mit allen geplanten Terminen (auch der Partner wie den Agenturen für Arbeit und den Kreishandwerkerschaften) zur besseren Jahresplanung präsentiert. Die Teilnahme an einer der beiden Online-Info-Veranstaltungen ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist bis zum jeweiligen Veranstaltungstag möglich unter: events.mnr.ihk.de/BB126 Ansprechpartner zum Thema Kontakt
„Rechtshäppchen – kompakte Rechtstipps für Unternehmen“ lautet der Titel einer neuen Webinar-Reihe, zu der die Industrie- und Handelskammer (IHK) Mittlerer Niederrhein ab Ende Januar einlädt. Die „Rechtshäppchen“ werden immer freitags von 11.30 bis 12.30 Uhr serviert. Nach einem 20- bis 30-minütigen Impulsvortrag zu einem für Unternehmen relevanten Thema geht es in lockerer Atmosphäre in den Austausch. Referent ist Gregor Waschau, Fachanwalt für Gewerblichen Rechtsschutz und Berater Recht bei der IHK Mittlerer Niederrhein. Folgende Themen und Termine sind geplant: Impressum (30. Januar), Pflichtangaben in Rechnungen (13. Februar), Leistungsverzug/Mahnung (27. Februar), Inkasso/Umgang mit offenen Forderungen (13. März), Gerichtliches Mahnverfahren (27. März), Mängelhaftungsrechte im Kaufrecht (24. April), Vertragsschluss im Fernabsatz/Internet (8. Mai), Widerrufsrecht im Fernabsatz (29. Mai), AGB im Onlinehandel (19. Juni), Schutz von Geschäftsgeheimnissen (10. Juli). „Die Reihe wird in der zweiten Jahreshälfte fortgesetzt“, erklärt Waschau. „Gerne können uns Unternehmen Themen vorschlagen, die für sie relevant sind.“ Die Teilnahme an den Webinaren ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist erforderlich: events.mnr.ihk.de/RS126 Ansprechpartner zum Thema Kontakt
Unternehmen, die sich für wirtschaftliche Aktivitäten in der Ukraine interessieren oder sich bereits in der Region engagieren, lädt die Industrie- und Handelskammer (IHK) Mittlerer Niederrhein zum ersten NRW-Wirtschaftsforum Ukraine ein. Bei der Veranstaltung am 27. Januar, 9.30 bis 14 Uhr, im Zeughaus in Neuss stehen unter anderem folgende Fragen im Mittelpunkt: Für welche Branchen bieten sich dort Chancen? Wie sind die Bedingungen für Unternehmen in der Ukraine? Wie können Projekte und Investitionen in dem von Russland angegriffenen Land finanziert und abgesichert werden? „Wir möchten den Austausch zwischen nordrhein-westfälischen und ukrainischen Akteuren fördern, bestehende Netzwerke ausbauen und neue Kooperationen ermöglichen“, wirbt IHK-Hauptgeschäftsführer Jürgen Steinmetz für die Veranstaltung. „Die Unternehmen dort sind dankbar für Partner aus dem Westen. Beide Seiten profitieren von der Zusammenarbeit.“ Nach einem Eröffnungstalk mit Mona Neubaur, Ministerin für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes NRW, Oleksij Makejew, Botschafter der Ukraine in Deutschland, und Oliver Gierlichs, Präsident der Deutsch-Ukrainischen Industrie- und Handelskammer (AHK Ukraine) und CEO des Konzerns Bayer in der Ukraine, steht ein Panel unter dem Thema „Geschäftspraxis Ukraine: Realität, Rahmenbedingungen, Perspektiven“ auf dem Programm. Außerdem werden die Besucherinnen und Besucher Wissenswertes über die Finanzierung und Förderung von Ukraine-Geschäften erfahren. Unter dem Titel „Strategische Branchen im Fokus der Zusammenarbeit“ berichten schließlich Unternehmensvertreter mit Erfahrung vor Ort – wie zum Beispiel Joerg M. Heilingbrunner von der Scheidt & Bachmann GmbH in Mönchengladbach – praxisnah über Chancen und Herausforderungen im Außenhandel sowie bei der Umsetzung von Projekten in einem von Unsicherheiten geprägten Umfeld. Partner des NRW-Wirtschaftsforums Ukraine sind die IHK Düsseldorf und NRW.Global Business. Die Veranstaltung wird unterstützt durch IHK NRW sowie durch die Botschaft der Ukraine. Das komplette Programm und eine Anmeldemöglichkeit sind zu finden unter: veranstaltung.mittlerer-niederrhein.ihk.de/INT4 Ansprechpartner zum Thema Kontakt