Wo liegen die Stärken, wo die Schwächen des Wirtschaftsstandorts Kempen? Welche Herausforderungen gibt es? Wie bewerten die Unternehmerinnen und Unternehmer in Kempen die Situation? Antworten auf diese Frage gibt die Standortanalyse Kempen, zu deren Vorstellung die Industrie- und Handelskammer (IHK) Mittlerer Niederrhein für den 29. September, 18 Uhr, in die Technologie- und Gründerzentrum Niederrhein GmbH, Industriering Ost 66 in Kempen, einlädt. Herzstück der Untersuchung sind die Ergebnisse einer Unternehmensbefragung. Nach der Präsentation der Analyse werden IHK-Hauptgeschäftsführer Jürgen Steinmetz und Bürgermeister Christoph Dellmans mit Unternehmerinnen und Unternehmern die Ergebnisse diskutieren. Die Moderation übernimmt Dieter Könnes. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Online-Anmeldung erforderlich unter: www.mittlerer-niederrhein.ihk.de/33223 Ansprechpartner zum Thema Kontakt
Für die Delegation aus Malaysia stand auch ein Besuch des „IHK Pop-Up-Store Ausbildung“ auf der Agenda. Ella Pauline Belz (l.) und Nicole Linder (M.) tauschten sich mit (v.l.) Azian Bin Hussain, Dr. Faizulizami Binti Osmin und Mohaizad bin Mohamad Daud rund um das Thema Duale Bildung aus. Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Mittlerer Niederrhein hat eine Delegation aus Malaysia empfangen. Im Mittelpunkt des zweitägigen Besuchs stand das deutsche System der dualen Berufsausbildung. Nach einem Rundgang durch die IHK in Krefeld besuchte die Gruppe den „Pop-Up-Store Ausbildung“ in der Krefelder Innenstadt. „Hier konnten sich die Gäste ein Bild von der Vielfalt der Ausbildungsberufe und dem Zusammenspiel von Theorie und Praxis machen“, erklärt Nicole Linder, Bereichsleiterin Ausbildung der IHK Mittlerer Niederrhein. Anschließend stand ein Besuch des Berufskollegs Glockenspitz in Krefeld auf dem Programm. Dort erhielten die Gäste einen Einblick in den Unterrichtsalltag und die Verzahnung von Schule und Betrieb. Am zweiten Tag ging es für die Delegation zunächst zur RAS SAAR GmbH am Flughafen Mönchengladbach, wo sie die Ausbildung von Fluggerätemechanikerinnen und -mechanikern kennenlernte. Zum Abschluss besuchte die Gruppe die Firma Alimex in Willich. Ansprechpartner zum Thema Kontakt
Laut aktuellem „IHK-Nachfolgereport NRW: Die Lage spitzt sich zu“ stehen in den kommenden zehn Jahren 305.000 Familienbetriebe in Nordrhein-Westfalen vor der Herausforderung, eine geeignete Nachfolge für die Unternehmensspitze zu finden. „Die Gestaltung der Unternehmensnachfolge ist eine besonders emotionale und herausfordernde Situation für die Unternehmen und auch für die Nachfolgenden“, erläutert Bert Mangels, Nachfolge-Experte der Industrie- und Handelskammer (IHK) Mittlerer Niederrhein. „Dieser Prozess wirft zahlreiche betriebswirtschaftlichen, rechtlichen und steuerrechtlichen Fragen auf.“ Antworten auf diese Fragen sowie weitere, hilfreiche Tipps und Hinweise liefert das überarbeitete Praxishandbuch „Generationenwechsel im Unternehmen: Praxishandbuch zur Unternehmensnachfolge“ von IHK NRW, dem Zusammenschluss der Industrie- und Handelskammern in Nordrhein-Westfalen. Das Handbuch greift sowohl die abgebende wie auch die nachfolgende Perspektive auf und informiert über die Chancen und Risiken, die Altersvorsorge, typische Übernahmeformen, die Unternehmenswertermittlung und die Finanzierung. Mangels rät Unternehmerinnen und Unternehmern, sich rechtzeitig mit der Unternehmensnachfolge auseinander zu setzen: „Die Erfahrung lehrt, dass eine rechtzeitige und professionelle Nachfolgeplanung ein entscheidender Erfolgsfaktor für das Gelingen der Nachfolgeregelung ist. Ab einem Alter von 55 Jahren sollte die abgebende Generation beginnen, die Übergabe zu planen. Fünf bis zehn Jahre Vorbereitungszeit sind keine Seltenheit.“ Die Industrie und Handelskammern in NRW unterstützen den Nachfolgeprozess mit Informationsangeboten über eine fachkundige Einzelberatung bis hin zur vertraulichen Vermittlung von potenziellen Nachfolgern durch den IHK-Nachfolgepool und der nexxt-change Unternehmensbörse. Eine zusätzliche Hilfe bietet die digitale Plattform Unternehmenswerkstatt NRW (UWD). Sie stellt Tools für die strukturierte Nachfolgeplanung bereit. Das Handbuch und weitere Informationen sowie Kontaktdaten von Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern sind auf der Website der IHK Mittlerer Niederrhein zu finden: www.mittlerer-niederrhein.ihk.de/P172
Ein gelungenes Beispiel für erfolgreiche Integration von Fachkräften aus der Ukraine: Hanna Busova, neue Marketing-Koordinatorin beim Autohaus Gerding in Krefeld, mit Vertriebsleiter Michael Hummel (r.) und IHK-Fachberater Dimitri van der Wal. Geflüchtete aus der Ukraine schreiben Erfolgsgeschichten für die Wirtschaft am Mittleren Niederrhein: Immer mehr Unternehmen erkennen das Potenzial engagierter Fachkräfte, die nicht nur Know-how und Qualifikationen, sondern auch Motivation mitbringen. Davon profitieren beide Seiten – die Betriebe, die dem Fachkräftemangel aktiv begegnen, und die Menschen aus der Ukraine, die eine neue berufliche Perspektive finden. Das zeigt das Beispiel der Autohaus Gerding GmbH. Mit Unterstützung der Industrie- und Handelskammer (IHK) Mittlerer Niederrhein hat das Krefelder Unternehmen bereits im Februar Hanna Busova eingestellt. Inzwischen hat die Ukrainerin, die im März 2022 nach Deutschland gekommen ist, ihre Probezeit erfolgreich hinter sich gebracht – und alle sind rundum zufrieden. Die 47-jährige Betriebswirtin ist in dem Toyota-Autohaus mit rund 100 Mitarbeitenden als Marketing-Koordinatorin tätig. Sie organisiert und gestaltet Werbemaßnahmen für die Standorte in Krefeld, Bocholt, Goch, Geldern und Moers. „Grundsätzlich ist die Rekrutierung neuer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter derzeit eine große Herausforderung“, sagt Vertriebsleiter Michael Hummel. Der Arbeitsmarkt habe sich in den vergangenen Jahren stark verändert. „Deshalb können wir nicht mehr nur mit klassischen Stellenanzeigen arbeiten, sondern müssen verstärkt alternative Wege gehen, um gute Mitarbeiter zu finden.“ Dabei scheue sich das Unternehmen nicht, in Personal zu investieren. Hummel: „Wenn Bewerberinnen oder Bewerber beziehungsweise bereits beschäftigte Mitarbeitende in bestimmten Bereichen Wissenslücken haben – etwa im sprachlichen Bereich, wie im Fall von Hanna Busova –, setzen wir gezielt auf Schulungen, Weiterbildungsmaßnahmen und individuelle Förderung.“ Dennoch brauche es zunächst Menschen mit Motivation, Offenheit und Lernbereitschaft, und genau solche Persönlichkeiten seien auf dem Arbeitsmarkt zunehmend schwerer zu finden. „Umso wertvoller war es, durch die Initiative der IHK auf Frau Busova aufmerksam gemacht worden zu sein, da wir so eine Mitarbeiterin gewinnen konnten, die fachlich und menschlich hervorragend zu uns passt. Sie ist inzwischen ein fester und sehr geschätzter Teil unseres Teams – wir sind überzeugt, mit ihr eine echte Bereicherung für unser Unternehmen gefunden zu haben.“ Zustande gekommen ist der Kontakt zwischen Hanna Busova und dem Unternehmen nach einer von der IHK initiierten Jobmesse für ukrainische Geflüchtete. „Ich war mit meinem Lebenslauf dort, habe meine Berufserfahrung vorgestellt und erzählt, dass ich zuvor bereits bei einem Toyota-Händler in der Ukraine gearbeitet habe – und dass es mein Ziel ist, wieder in meinem Traumberuf im Marketing tätig zu sein“, erzählt Hanna Busova. Im Anschluss hat IHK-Fachberater Dimitri van der Wal gleich den Kontakt zum Autohaus Gerding hergestellt und ein Kennenlerngespräch organisiert. Dimitri van der Wal gehört zur „Beratung zur Fachkräftesicherung“. Das IHK-Team bietet maßgeschneiderte Lösungen, um geflüchteten Menschen den Einstieg in den Arbeitsmarkt zu erleichtern, und unterstützt Unternehmen bei der Integration. „Durch gezieltes Job-Matching bringen wir Unternehmen mit den richtigen Fachkräften zusammen“, so van der Wal. Er appelliert an die Betriebe, bei der Suche nach kaufmännischen Fachkräften diesen kostenlosen Service in Anspruch zu nehmen. „Wir haben immer noch viele gute Kandidatinnen und Kandidaten in unserer Datenbank. Wir übernehmen die Vorauswahl und vermitteln den Kontakt zu möglichen Bewerberinnen und Bewerbern.“ Weitere Informationen und alle Ansprechpartner rund um das Thema Fachkräftesicherung gibt es online unter: www.mittlerer-niederrhein.ihk.de/P264
Maren-Corinna Nasemann (5.v.r.), Valerie de Groot (3.v.l.) und Danielle Weyers (7.v.r.) von der IHK Mittlerer Niederrhein hatten Vertreterinnen und Vertreter der Citymanagements, Stadtmarketings und Wirtschaftsförderungen zum „Stadtgespräch“ eingeladen. Beleuchtungs- und Dekorationskonzepte können – auch außerhalb der Weihnachtszeit – ein Gewinn für Innenstädte sein. Das erfuhren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des „Stadtgesprächs“, zu dem die Industrie- und Handelskammer (IHK) Mittlerer Niederrhein eingeladen hatte. Das Veranstaltungsformat richtet sich an Vertreterinnen und Vertreter der Citymanagements, Stadtmarketings und Wirtschaftsförderungen in Krefeld und Mönchengladbach, im Kreis Viersen und im Rhein-Kreis Neuss. „Unsere Innenstädte verlangen heutzutage nach anderen Qualitäten als früher. Es braucht Aufenthaltsqualität und Erlebnischarakter“, betont Valerie de Groot, Beraterin für Handel, Gastronomie und Tourismus der IHK Mittlerer Niederrhein. „Das Stadtgespräch bietet Raum für Ideen, Erfahrungsaustausch und interkommunale Zusammenarbeit.“ Unter dem Titel „Stadtinszenierung – Dekorative Gestaltungskonzepte als Impulsgeber im Tourismus- und Stadtmarketing“ zeigte Karl-Heinz König, Leiter Business Development bei MK Illumination und ehemaliger Geschäftsführer der Essen Marketing GmbH, auf, wie durchdachte Beleuchtungs- und Dekorationskonzepte ganzjährig zur Belebung von Innenstädten und dem Sicherheitsempfinden der Besucherinnen und Besucher beitragen können. Es folgte ein Workshop zur Umsetzung von Weihnachtsaktionen im Handel – mit Ideen, Tipps und Best-Practice-Beispielen. „Wir wollen mit dem Stadtgespräch nicht nur Wissen teilen, sondern auch konkrete Kooperationen anstoßen, die unsere Innenstädte langfristig attraktiver machen“, erklärt Maren-Corinna Nasemann, Referentin für Handel, Gastronomie und Tourismus bei der IHK Mittlerer Niederrhein. Ansprechpartnerinnen zum Thema Innenstadt und Handel sind Maren-Corinna Nasemann (Tel. 02131 9268-531, E-Mail: maren-corinna.nasemann(at)mittlerer-niederrhein.ihk.de) und Valerie de Groot (Tel. 02151 635-313, E-Mail: valerie.deGroot(at)mittlerer-niederrhein.ihk.de).
Zum 10-jähriges Bestehen gibt sich das TourismusCamp Niederrhein einen neuen Namen. Fortan heißt das Barcamp „GastgeberCamp Niederrhein“. „Dass wir nun schon das Zehnjährige feiern, zeigt uns, dass der Bedarf zum Austausch, voneinander Lernen und Netzwerken vorhanden ist“, sagt Maren-Corinna Nasemann Referentin Handel, Gastronomie und Tourismus. Zu der Konferenz, auf der jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer ihren beziehungsweise seinen Beitrag leisten kann, lädt die Industrie- und Handelskammer (IHK) Mittlerer Niederrhein in Kooperation mit der Niederrheinischen IHK für den 9. Oktober ein. Das Barcamp für die Tourismusbranche findet von 10 bis 17.15 Uhr im Home Duisburg, Calaisplatz 5, statt. Vorgegeben sind nur die Themen Tourismus und Gastgewerbe sowie ein Zeitplan. Als besonderes Jubiläums-Highlight findet eine Schiffstour durch den Duisburger Hafen mit einem Unternehmens-Speed-Dating statt. Nach der Vorstellungsrunde geht es in die Planung der Workshops, der sogenannten „Sessions“. Alle Teilnehmenden können ihre Vorschläge einbringen. Mögliche Fragen können sein: Wie bewältige ich den Generationswechsel? Wie kann ich als Betrieb von KI profitieren? Welche Tools können für eine langfristig Mitarbeiterbindung hilfreich sein? Dabei ist auch die Form der Präsentation jedem selbst überlassen. Wichtig bei dem Format ist der Austausch, um neue Ideen zu entwickeln, Kontakte zu knüpfen und vielleicht gemeinsame Projekte anzustoßen. Alle Teilnehmenden können die Veranstaltung auf Instagram unter #tcniederrhein verfolgen und eigene Ideen und Know-how aus den Sessions teilen. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Eine Anmeldung ist bis zum 2. Oktober erforderlich und auf der Webseite möglich: www.gastgebercamp-niederrhein.de
Umsatzsteuer, Vertragscontrolling und Zahlungsabwicklung – für Unternehmen mit Auslandsgeschäft bietet die Industrie- und Handelskammer (IHK) Mittlerer Niederrhein drei kostenlose Veranstaltungen in der IHK in Neuss an. Am 25. September, 9.30 bis 12.30 Uhr, geht es um die „Umsatzsteuer bei grenzüberschreitenden Geschäften in der EU“. Themen sind Warenlieferungen und -bezüge innerhalb der EU, die Abwicklung von Reihen- und Dreiecksgeschäften sowie die Behandlungen von Dienstleistungen im Binnenmarkt. Referent ist Joachim Brunen (WWS Wirtz, Walter, Schmitz GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, Mönchengladbach, Nettetal und Aachen). „Vertragscontrolling im Auslandsgeschäft“ heißt es am 9. Oktober, 9.30 bis 12 Uhr. Referent Dr. Fabian Breckheimer, Rechtsanwalt / Fachanwalt für Internationales Wirtschaftsrecht, CARLSWERK Rechtsanwälte Partnerschaft mbB, Düsseldorf, spricht unter anderem über folgende Themen: „Sicheres Begründen von Vertragsbeziehungen“; „Abgrenzung Letter of Intent, Vorvertrag, Hauptvertrag“; „Rolle von Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) beim Vertragsschluss“; „Vertragsrechtliche Besonderheiten im grenzüberschreitenden Geschäft“;„Vertragliche Prävention von Risiken und Störungen während der Vertragsbeziehung (Verzug, Gewährleistung, Haftung)“; „Möglichkeiten und Grenzen der Vertragsanpassung (etwa Preiserhöhung)“; „Sichere Beendigung von Vertragsbeziehungen“. Wissenswertes über die „Zahlungsabwicklung im Auslandsgeschäft“ erfahren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Veranstaltung am 11. November, 9.30 bis 12.30 Uhr. Die beiden Referenten Stefan E. Zurawka (Prokurist, Vertriebsleiter Internationales Geschäft, S-International Rhein-Ruhr GmbH) und Peter Hentschel (Prokurist, Förderberatung & Kundenbetreuung, EU- und Außenwirtschaftsförderung, NRW.BANK) informieren unter anderem über die allgemeine Zahlungsabwicklung und die wichtigsten Zahlungsvarianten im internationalen Geschäft. Weitere Infos und eine Möglichkeit zur Anmeldung unter: www.mittlerer-niederrhein.ihk.de/P344
Hauptgeschäftsführer Jürgen Steinmetz (vorne, 2.v.l.) hat gemeinsam Schülerinnen und Schülern der Gesamtschule Uerdingen, dem gesamten Orga-Team um IHK-Geschäftsführerin Daniela Perner (3.v.r.) und vielen Gästen mit dem Durchschneiden des Bandes symbolisch den Pop-Up-Store Ausbildung eröffnet. Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Mittlerer Niederrhein hat ein leerstehendes Ladenlokal in der Krefelder Innenstadt in einen besonderen Ort der Berufsorientierung verwandelt: den „Pop-Up-Store Ausbildung“ an der Rheinstraße 111. Gemeinsam mit zahlreichen Unternehmen aus der Region lädt sie bis zum 12. November Schülerinnen und Schüler, Eltern und Schulklassen ein, Ausbildungsberufe hautnah kennenzulernen – mit Berufsparcours, Mitmach-Aktionen, Beratungsinseln, Wettbewerben und Unternehmensvorstellungen. Geöffnet ist der Pop-Up-Store dienstags bis freitags von 10 bis 16.30 Uhr. „Wir möchten Jugendlichen die Möglichkeit geben, Berufe aus Industrie und Handel nicht nur erklärt zu bekommen, sondern sie praktisch auszuprobieren“, sagte IHK-Hauptgeschäftsführer Jürgen Steinmetz bei der feierlichen Eröffnung im Beisein von Bürgermeister Timo Kühn, Dr. Jens Stuhldreier (Leiter des Referats Berufliche Orientierung und Übergang Schule-Beruf des NRW-Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales), der IHK-Vizepräsidentinnen Janika Woltering-van Haag und Svenja Fusten-Görtz, IHK-Vizepräsident Rainer Höppner, sowie von Schülerinnen und Schülern der Gesamtschule Uerdingen, Vertreterinnen und Vertretern Krefelder Schulen, Unternehmen, Gewerkschaft, der Unternehmerschaft Niederrhein und der Stadtverwaltung. „Der Standort mitten in der Stadt macht das Angebot für alle gut erreichbar – und trägt gleichzeitig zur Belebung der Innenstadt bei.“ Der Pop-Up-Store richtet sich vor allem an Eltern, interessierte Jugendliche sowie an Schülerinnen und Schüler weiterführender Schulen. Schulklassen können Timeslots kostenlos buchen, und zwar dienstags bis freitags im Aktionszeitraum von 10 bis 11.30 Uhr, von 12 bis 13.30 Uhr sowie von 14 bis 15.30 Uhr. Neben dem direkten Ausprobieren gibt es umfangreiche Beratungs- und Informationsangebote. „Unser Ziel ist es, jungen Menschen auf Augenhöhe Orientierung zu geben, damit sie eine fundierte Entscheidung für ihre berufliche Zukunft treffen können“, erklärt Steinmetz. Die Herausforderungen des Fachkräftemangels für die Wirtschaft seien hoch, viele Unternehmen suchen Nachwuchs. „Diese Herausforderungen lassen sich nur im Verbund und mit guten Kooperationen lösen – etwa mit den Arbeitsagenturen, der Stadtverwaltung und den Schulen.“ Betriebe aus Krefeld können den Store nutzen, um ihre Ausbildungsangebote vorzustellen. Sie bringen sich mit Mitmach-Aktionen, Workshops oder Kurzvideos ein, die einen direkten Einblick in den Berufsalltag geben. „Damit schaffen wir eine Plattform, auf der Unternehmen und potenzielle Auszubildende direkt zueinanderfinden“, so Perner. Alle Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung für Schulklassen gibt es online unter: www.popupstore-ausbildung.de
Die Gewinnung und Beschäftigung ausländischer Fachkräfte stellt viele Arbeitsgeber vor Herausforderungen: Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein? Wer ist zuständig? Und welche Unterstützung gibt es im Dschungel von Arbeitserlaubnis, Aufenthaltsrecht und Verwaltungsverfahren? Das kostenlose Webinar „Kompass für Arbeitgeber: So gelingt die Einstellung ausländischer Fachkräfte“, zu dem die Industrie- und Handelskammer (IHK) Mittlerer Niederrhein in Kooperation mit Agrobusiness Niederrhein und dem Kommunalen Integrationsmanagement des Kreises Kleve für den 23. September, 11.30 bis 12.30 Uhr, einlädt, gibt Orientierung. Die Teilnehmenden erhalten einen kompakten Überblick über die wichtigsten Aspekte bei der Einstellung von Fachkräften aus dem Ausland. Anhand von Best-Practice-Beispielen zeigen die Veranstalter, wie sie Arbeitgeber konkret unterstützen können – von der ersten Anfrage bis zur erfolgreichen Arbeitsaufnahme. Das Webinar richtet sich an Unternehmen, Personalverantwortliche sowie Beraterinnen und Berater, die internationale Fachkräfte beschäftigen möchten oder bereits beschäftigen – und mehr Sicherheit im Prozess gewinnen wollen. Eine Anmeldung ist erforderlich unter: www.mittlerer-niederrhein.ihk.de/P17